Theodor David Ullmann (1908 - 1975)

Theodor David Ullmann wurde am 28.04.1908 in Würzburg geboren und lebte in Würzburg, Köln, Palästina, Jerusalem.

Seine Eltern waren Ullmann Peppi geb. Sänger (01.06.1871–1946) und Ullmann Simon (03.08.1856–28.06.1910).

Er war in 1. Ehe verheiratet mit Ullmann Lisa geb. Findler, die Ehe wurde am 1945 geschlossen.

Seine Kinder waren Ullman Shimon (1948) und Margalit Edna geb. Ullmann (um 1946–18.10.2010).

Er starb am 10.11.1975 in Jerusalem.

Weitere Angaben aus den Quellen: Prof. Theodor David Ullmann wuchs in der kinderreichen Weinhändlerfamilie Simon und link(Peppi Ullmann (Sänger)#32066) in Würzburg auf. Er besuchte hier das Alte Gymnasium und studierte dann von 1927 bis 1933 Medizin an den Universitäten Würzburg und Düsseldorf. 1933/34 arbeitete er als Arzt am Isr. Asyl in Köln; gleichzeitig als Hebräischlehrer an einem Realgymnasium dort. 1934 Promotion in Würzburg. Vorsitzender der orthodox-zionistischen Gruppe Misrachi in Würzburg (1932/33). Dr. Ullmann emigrierte 1934 nach Palästina. Nach Übergangsarbeiten als Chemiker arbeitete er ab 1941 am Hadassah-Hospital in Jerusalem; 1948 Überlebender des wikien(Hadassah convoy massacre); 1951 Chefarzt Innere Abteilung; 1957 Leiter des klinischen Forschungslabors; 1968 medizinischer Leiter. Ab 1958 war er Gründer, Leiter des ersten Zentrums für Nierenheilkunde in Israel. 1944 Arzt, medizinischer Leiter eines Lagers für Flüchtinge aus Jemen in Aden. 1949/50 Dienst am Montefiori Hospital und Mount Sinai Hospital in New York. Ab 1951 Hochschullehrer an der Hebrew University in Jerusalem; ab 1969 Ordinarius. Gründer der Isr. Society of Nephrology; Vorstandsmitglied International Society of Nephrology. Forschungen zur Physiologie und Pathologie der Nieren, so zu den Auswirkungen des Wasser- und Salzstoffwechsels und des Bluthochdrucks. [1016] Prof. Theodor D. Ullmann verstarb 1975 mit 67 Jahren Quelle: -Datenbank: Jüdische Ärzte aus Deutschland und ihr Anteil am Aufbau des israelischen Gesundheitswesens (aerzte.erez-israel.de).

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.