Simon Victor (Viktor) wurde am 27.09.1860 in Gebice geboren Seine Orte des Lebens und der Verfolgung waren Gembitz, Würzburg, Ghetto Theresienstadt. Er ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..
Er war in 1. Ehe verheiratet mit Victor Mina geb. Blum, die Ehe wurde am 1880 in Rotterdam geschlossen.
Seine Kinder waren Victor (Viktor) Heinrich (04.09.1895–11.01.1941), Victor Max (14.04.1892–06.12.1893), Victor Israel (16.04.1887–17.06.1916), Victor Fritz (18.12.1893–Jan. 1978, 1978), Victor Sofie (28.04.1888–05.01.1890) und Victor Adolf (31.10.1889–26.10.1933).
Er starb am 16.02.1943 in Theresienstadt.
Weitere Angaben aus den Quellen: Simon Victor (auch Viktor) stammte aus Gembitz bei Bromberg; [1027] er war später im nahen Czarnikau beheimatet. 1880 heiratete er in Rotterdam die Elsässerin Mina Blum. Die junge Familie lebte anscheinend einige Zeit in Neumarkt in der Oberpfalz, wo 1887 ihr erstes Kind Israel Victor geboren wurde. Ab 1888 waren die Victors in Würzburg ansässig; von den hier geborenen fünf Kindern überlebten nur Adolf, Fritz und Heinrich das Kindesalter. Simon Victor vertrieb zunächst (mit seiner Frau Mina) Kurz- und Galanteriewaren und war dann als Antiquitätenhändler (ab 1892) tätig, zuletzt im Hauptberuf wohl als Immobilienagent (1909?). 1909 erhielt er das Bürgerrecht und Heimatrecht der Stadt Würzburg. NS-Zeit: Simon Victor überlebte seine Söhne Israel (1916 im Krieg gefallen) und Adolf (1889-1933). Der ab 1931 verwitwete Mann war ab Anfang 1932 als Pfründner im Isr. Pfründnerhaus in der Dürerstraße 20 untergebracht. 1941 musste er die Ermordung seines Sohnes Heinrich im KZ Dachau erfahren. [1016] Der fast 82jährige wurde am 23.September 1942 nach Theresienstadt deportiert. [1061] Er kam dort im Februar 1943 ums Leben. [1027].