Adelheid Vorchheimer geb. Krämer wurde am 03.06.1856 in Hüttenheim (Willanzheim) geboren und lebte in Hüttenheim, Lugano, Thüngen, Würzburg, Basel.
Ihre Eltern waren Krämer Samuel (um 1830) und Krämer Sara geb. Rosenthal (um 1830).
Sie war in 1. Ehe verheiratet mit Vorchheimer Viktor Judas, die Ehe wurde am 1882 in Thüngen geschlossen.
Ihre Kinder waren Vorchheimer Isidor (03.12.1896–06.07.1969), Vorchheimer Emanuel (07.09.1891–12.04.1968), Vorchheimer Samuel geb. Siegfried (08.05.1887–25.07.1964), Jacob Emma geb. Vorchheimer (24.05.1890–1956) und Eisfeld Regina geb. Vorchheimer (26.04.1883–1976) sowie weitere 2 Kinder.
Sie starb am 22.09.1938 in Lugano,.
Weitere Angaben aus den Quellen: Adelheid Vorchheimer wurde 1856 in der Kaufmannsfamilie Samuel und link(Sara Krämer (Rosenthal)#25674) in Hüttenheim geboren. Sie war ab 1882 mit dem Vieh-, dann Weinhändler Viktor Vorchheimer verheiratet; Mutter von Regina (Eisfeld), Katilie (Arensberg), Siegfried, Emma (Jacob), Emanuel, Senta (Nathan) und Isi(dor) Vorchheimer. Adelheid Vorchheimer war Prokuristin in der Firma ihres Mannes; sie betrieb in Thüngen zusätzlich ein Schuhgeschäft. Die Familie zog Ende 1911 nach Würzburg. Sie war sehr orthodox eingestellt (Orthodoxes Judentum) und achtete auf die strikte Einhaltung der religiösen Vorschriften. Adelheid war Mitglied einer Begräbnisgenossenschaft (Isr. Schwesternschaft?). Die ab 1929 verwitwete Frau emigrierte im Juni/Juli 1933 zur jüngsten Tochter nach Basel. Sie wollte mit ihr, wegen der drohenden Kriegsgefahr, im September 1938 nach Palästina auswandern, erlitt dabei aber einen Schlaganfall. [1016].