Isidor Vorchheimer wurde am 03.12.1896 in Thüngen geboren und lebte in Thüngen, Würzburg, Nürnberg, Palästina, Tel Aviv.
Seine Eltern waren Vorchheimer Adelheid geb. Krämer (03.06.1856–22.09.1938) und Vorchheimer Viktor Judas (09.06.1858–22.01.1929).
Sein Kind war Vorchheimer Yizchak (um 1950).
Er starb am 06.07.1969 in Aviv,.
Weitere Angaben aus den Quellen: Dr. Isidor (Isi) Vorchheimer wurde 1896 in der kinderreichen, orthodox geprägten Händlerfamilie Viktor und link(Adelheid Vorchheimer (Krämer)#32146) in Thüngen geboren. Die Familie zog 1911 nach Würzburg. Isi besuchte hier die Oberrealschule. Nach seinem Abitur war er ab 1915 Kriegsfreiwilliger; Unteroffizier, ausgezeichnet, Kriegsversehrter. Nach seinem juristischen Studium an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg und dem Berufspraktikum ließ er sich als Anwalt in Nürnberg (1925) nieder. Er war dort sehr aktiv im jüd. Sportbund Bar Kochba (Jüdischer Sport im NS-Deutschland). [1016] Ende 1935 gelang ihm die Emigration nach Palästina. 1938 beantragte er die palästinensische Staatsangehörigkeit. [1155] Dr. Vorchheimer führte nach einem erneutem Anwaltsexamen bis zuletzt eine Kanzlei in Tel Aviv; 1961 Wiederzulassung in München mit dem Schwerpunkt Wiedergutmachungsverfahren. Dr. Isidor Vorchheimer, Vater von Yizchak Vorchheimer, verstarb 1969 mit 72 Jahren in Tel Aviv. Quelle: -Reinhard Weber, Das Schicksal der jüdischen Rechtsanwälte in Bayern nach 1933, 2006, 295.