Fanny Wachenheimer geb. Gärtner wurde am 01.06.1874 in Unsleben geboren Ihre Orte des Lebens und der Verfolgung waren Unsleben, Würzburg, Ghetto Theresienstadt. Sie ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..
Ihre Eltern waren Gärtner Abraham (04.04.1832) und Gärtner Babette geb. Silbermann (um 1845).
Sie war in 1. Ehe verheiratet mit Wachenheimer Saly.
Ihre Kinder waren Wachenheimer Kind (1903), Wachenheimer Babisa (?) (14.07.1905–13.08.1905) und Handburger Käthe geb. Wachenheimer (22.10.1909–1941/1942).
Sie starb am 14.04.1943 in Theresienstadt.
Weitere Angaben aus den Quellen: Fanny Wachenheimer wurde 1874 in der Händlerfamilie Abraham und link(Babette Gärtner (Silbermann)#22980) in Unsleben geboren. Sie war nach 1900 mit dem Weinhändler Saly Wachenheimer in Würzburg verheiratet; Mutter von zwei früh verstorbenen Kindern und von Käthe Handburger in Würzburg. Die Familie wohnte im eigenen Haus in der Weingartenstraße 4. NS-Zeit: Die ab 1926 verwitwete Fanny Wachenheimer und die Familie Handburger mussten ihr Wohnhaus im November 1939 räumen und in ein "Judenhaus" ziehen. Fanny kam Ende November 1941 in das Heim Konradstraße 3 der Isr. Kranken- und Pfründnerhausstiftung und musste gleichzeitig die Deportation ihrer Tochter, deren Mann Karl und deren Sohn Peter Hamburger erleben. [1016] Fanny Wachenheimer selbst wurde im September 1942 nach Theresienstadt deportiert.[1061] Sie kam dort im April 1943 mit 68 Jahren ums Leben. [1003] Fannys Bruder Moses Gärtner wurde 1942 von Frankfurt deportiert und ermordet. Gedenken: Vor dem Wohnhaus der Familie Wachenheimer/Handburger an der Weingartenstraße 4 wurden Stolpersteine verlegt.