Käthe Handburger geb. Wachenheimer wurde am 22.10.1909 in Würzburg geboren Ihre Orte des Lebens und der Verfolgung waren Würzburg, Riga-Jungfernhof, Raum Riga. Sie ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..
Ihre Eltern waren Wachenheimer Fanny geb. Gärtner (01.06.1874–14.04.1943) und Wachenheimer Saly (13.11.1869–27.10.1926).
Sie war in 1. Ehe verheiratet mit Handburger Karl.
Ihre Kinder waren Handburger Jeanne, Handburger Simon und Handburger Peter (23.05.1937–1941/1942).
Sie starb am 1941/1942 in Raum Riga.
Weitere Angaben aus den Quellen: Käthe/Käte Handburger wurde 1909 geboren und wuchs als Tochter der Weinhändlerfamilie Saly und Fanny Wachenheimer, geb. Gärtner, in der Stadt Würzburg auf. Ihre beiden Geschwister waren wohl beide im Säuglingsalter 1903 und 1905 verstorben. Sie wohnte mit ihrer ab 1926 verwitweten Mutter im Familienanwesen Weingartenstraße 4, ab den 1930er Jahren auch mit ihrer eigenen Familie. Sie heiratete den Weinhändler Karl Handburger, mit dem sie den Sohn Peter und wahrscheinlich noch zwei weitere Kinder - Simon und Jeanne - bekam, von denen Jeanne vermutlich nach Straßburg emigrierte. Käthe war Mitglied im jüdischen Kulturbund Würzburg (Kulturbund Deutscher Juden). 1939 oder bald danach musste die Familie ihr Haus aufgeben und in ein sogenanntes "Judenhaus" in der Friedenstraße 26 ziehen. Käthe wurde mit ihrem Ehemann und dem vierjährigen Sohn Peter am 27. November 1941 mit dem Ziel Riga und von dort nach Riga-Jungfernhof deportiert. Ihr weiteres Schicksal ist nicht bekannt.