Fanny Weinberg geb. Kahn wurde am 13.10.1913 in Gemünden geboren Ihre Orte des Lebens und der Verfolgung waren Gemünden am Main, Frankfurt am Main, unbekannt (Holocaust), Thüngen, Ghetto Minsk. Sie ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..
Ihre Eltern waren Kahn Levi (Levy) (10.01.1880) und Kahn Martha geb. Rindsberg (um 1880).
Sie war in 1. Ehe verheiratet mit Weinberg Harry, die Ehe wurde am 10.02.1935 in Würzburg geschlossen.
Ihr Kind war Weinberg Nathan (03.12.1935).
Sie starb am 1941-1945 in unbekannt (Holocaust).
Weitere Angaben aus den Quellen: Fanny (Fanni) Weinberg wurde 1913 in Mittelsinn in der Familie Levi und Martha Kahn geboren. Sie war ab 1935 mit dem Lehrer Harry Weinberg im nahen Gemünden verheiratet und lebte dann mit ihrem Sohn Nathan (*1935) in Thüngen und Frankfurt am Main. Fannys Bruder Arthur Kahn war bereits im April 1933 ermordet worden. Ihre Eltern und die Brüder Herbert und Lothar Kahn konnten emigrieren, ebenso ihr Mann Harry Weinberg. Fanny Weinberg wurde im November 1941 mit ihrem sechsjährigen Sohn von Frankfurt nach Minsk deportiert [1164] und in der Folgezeit ermordet. [1005] Gedenken: Ihr Bruder Lothar widmete ihr ein Gedenkblatt für die nationale Gedenkstätte Yad Vashem. In Gemünden wurde ein Stolperstein für Fanny Weinberg verlegt.