Werner Weinberg wurde am 30.05.1915 in Rheda (Wiedenbrück) geboren und lebte in Rheda, Bielefeld, Würzburg, Hannover, USA, Niederlande, Lager Westerbork, KZ Bergen-Belsen, Cincinnati.
Seine Eltern waren Weinberg Elias (Eli) (1934) und Weinberg Paula geb. Grünwald (1886).
Er war in 1. Ehe verheiratet mit Weinberg Lisl (Luise Viktoria) geb. Halberstadt, die Ehe wurde am 1938 in Hannover geschlossen.
Seine Kinder waren Weinberg Susanne (06.07.1941) und Weinberg Hanna (13.05.1940–08.11.1942).
Er starb am 27.01.1997 in Cincinnati.
Die Grabstätte befindet sich im "Cincinnati, OH - Clifton United Jewish Cemetery".
Weitere Angaben aus den Quellen: Professor Werner Weinberg wurde 1915 in der Kaufmannsfamilie Elias und Paula Weinberg (Grünwald) in Rheda geboren. Nach dem Abitur an der Oberrealschule Bielefeld studierte er von 1934 bis zu seinem Examen 1936 an der ILBA in Würzburg. 1936/37 war er Lehrer, Prediger der Jüd. Gemeinde in Rheda, ab 1937 unterrichtete er an der Jüd. Volksschule Hannover. Er emigrierte mit seiner Frau Lisl im März 1939 nach Holland und überlebte die Deportationen (1944 Bergen-Belsen). Die Familie mit der Tochter Susanne wanderte 1948 in die USA aus. Arbeit als Lehrer, Jugendleiter, Direktor an verschiedenen jüd. Schulen. 1950-1953 Studium (M.A.) an der University of Louisville, Kentucky; 1957-1961 (Promotion) am Hebrew Union College in Cincinnati, Ohio. Dr. Weinberg wurde in dessen Lehrkörper übernommen; Assistenz-Professor, Professor (1970) für hebräische Sprache und Literatur. Forschungsaufenthalte in Israel und der Bundesrepublik Deutschland (1969/70). Herausgeber des Gesamtwerkes (Jubiliäumsausgabe) von Moses Mendelssohn. Hebraistische und judaistische Forschungen sowie Studien zum deutschen Zweig des Jiddischen. Vizepräsident der National Association of Professors of Hebrew; Mitglied in anderen Fachverbänden. [1016] Prof. Werner Weinberg verstarb 1997 mit 81 Jahren in Cincinnati.