Felix Weinstock wurde am 21.12.1894 in Bastheim geboren Seine Orte des Lebens und der Verfolgung waren Bastheim, Theilheim, Krasniczyn, Raum Lublin, Würzburg. Er ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..
Seine Eltern waren Weinstock Leser (02.02.1846–17.04.1913) und Weinstock Sofie geb. Lemberger (um 1870–27.10.1922).
Er war in 1. Ehe verheiratet mit Weinstock Hedwig geb. Kaufmann, die Ehe wurde am 9.6.1931 in Theilheim geschlossen.
Seine Kinder waren Weinstock Leo (21.04.1932–1942) und Weinstock Alice (24.07.1935–1942).
Er starb am 1942 in Raum Lublin.
Weitere Angaben aus den Quellen: Felix Weinstock kam 1894 in Bastheim zur Welt. Er war der Sohn von Leser und Sofie Weinstock (Lemberger), verstorben 1913 und 1922 in Bastheim. Felix studierte von 1912 bis 1915 an der Isr. Lehrerbildungsanstalt in Würzburg. 1931 heiratete er Hedwig Kaufmann aus dem mittelfränkischen Ellingen. Das Paar lebte in Theilheim (Waigolshausen), wo Felix schon ab 1915 als Religionslehrer, Kantor, Schochet und Schriftführer für die Kultusgemeinde tätig war. Bei der Hochzeitsfeier wurde Felix Weinstock mit dem Ehrentitel Chower ausgezeichnet. [1023] 1932 und 1935 wurden in Theilheim seine Kinder Leo und Alice geboren. 1938 kam Felix Weinstock zeitweise in "Schutzhaft". [1003] Am 25. April 1942 wurde er mit seiner Frau und den beiden Kindern über Würzburg nach Krasniczyn deportiert. [1056] Alle Menschen dieses Transports wurden in den Folgemonaten dort oder in einem der umliegenden Vernichtungslager ermordet.