Jacob Weissbart geb. Hans Joachim wurde am 28.11.1923 in Würzburg geboren und lebte in Würzburg, Fürth, Tel Aviv, Kfar Saba.
Seine Eltern waren Weißbart Paula geb. Nußbaum (11.01.1887–1942) und Weißbart Willi (01.04.1876–24.05.1936).
Er war in 1. Ehe verheiratet mit Weissbart Helena.
Seine Kinder waren Weissbart Eliyahu Yehoshua (03.09.1971), Weissbart Binyamin Zeev (11.10.1981), Weissbart Dalya Esther (um 1970), Weissbart Erith Sara (um 1970) und Weissbart Varda (um 1970).
Weitere Angaben aus den Quellen: Jacob (früher Hans Joachim) Weissbart wurde 1923 in der Kaufmannsfamilie Willi und link(Paula Weißbart (Nußbaum)#32587) in Würzburg geboren. Er besuchte hier die Isr. Volksschule, 1937-1939 die Isr. Realschule in Fürth. Dabei erfuhr er die allgemeine Ausgrenzung und Verfolgung eines jüd. Kindes wie etwa durch Schimpfnamen und Prügel. Im Novemberpogrom 1938 wurde er festgenommen. Es folgte die Emigrationsvorbereitung in einem Hachscharah-Programm bei Hamburg. Er reiste im August 1939 nach Tel Aviv aus. Fortbildung an einer Mittelschule dort; Ausbildung zum Bauingenieur am Technikum in Haifa. 1942 erhielt er die palästinensische Staatsangehörigkeit. [1155] Dienst in der Mandatspolizei (Küstendienst), Selbstschutzorganisationen Haganah und Palmach. Jacob Weissbart war Kriegsteilnehmer im Befreiungs-, Sinai- und Sechs-Tage-Krieg; Leutnant. Ehrenamt: Ausschussmitglied im Isr. Ingenieur-Verband (ab 1950), Vorsitzender der Weiterbildungskommission; Vereinigung Religiöse Akademiker (ab 1960; im Ausschuss). Der Ehemann von Helena Weissbart und Vater von fünf Kindern lebte längere Zeit in Kfar Saba, Israel. [1016].