Heinrich Wirth (1879)

Heinrich Wirth wurde am 11.02.1879 in Gemünden (Hunsrück) geboren und lebte in Gemünden (Hunsrück), Würzburg, Mannheim, USA, Lager Gurs.

Seine Eltern waren Wirth Henriette geb. Löb (14.07.1842–08.02.1920) und Wirth Leopold (10.08.1835–26.02.1919).

Er war in 1. Ehe verheiratet mit Wirth Rosa geb. Eckmann, die Ehe wurde am 1907 in Würzburg geschlossen.

Sein Kind war Wirth Hans Friedrich (16.01.1908–02.10.1989).

Er verstarb in USA.

Weitere Angaben aus den Quellen: Heinrich Wirth wurde 1879 in der Familie des Pferdehändlers Leopold Wirth in Gemünden (Hunsrück) geboren. Er leistete von 1901 bis 1903 seinen Militärdienst in Trier. Wohl Ende 1904 zog er von Worms nach Würzburg. Er war hier zunächst Vertreter für eine Wäschefabrik in Worms. Anfang 1905 gründete er mit seinem Bruder Albert die Wäschefabrik, später Wäschehandlung "Gebrüder Wirth". Heinrich Wirth war ab 1907 mir Rosa Eckmann aus Burghaslach verheiratet; 1908 wurde in Würzburg ihr Sohn Hans Friedrich geboren. Die junge Familie ging 1909 nach Mannheim. Die angesehene Firma Wirth in Würzburg wurde vom Bruder Albert fortgeführt. [1016] Heinrich und Rosa Wirth blieben nach der Emigration ihrer Kinder Hans und Ilse (Rossman) in Mannheim zurück. Beide wurden im Oktober 1940 in der frühen Wagner-Bürckel-Aktion nach Gurs deportiert. Heinrich musste dort im Januar 1941 den Lagertod seiner Frau Rosa erfahren. Er selbst überlebte und konnte (wohl im August 1941) [1019] zu Angehörigen in den USA emigrieren.

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.