Josef Wohl (1910 - 1944)

Josef Wohl wurde am 03.02.1910 in Rohatyn geboren Seine Orte des Lebens und der Verfolgung waren Rohatyn, Würzburg, Mailand, Nizza, KZ Auschwitz, Lager Drancy. Er ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..

Seine Eltern waren Wohl Dora (Rachel Drezie) geb. Wachtel (28.02.1873–1943) und Wohl Mayer Schaje (05.05.1878–?1943).

Er war in 1. Ehe verheiratet mit Rosenmann Chinka geb. Widnicka, die Ehe wurde am 1936 in Würzburg geschlossen.

Er starb am 1944/45 in KZ Auschwitz.

Weitere Angaben aus den Quellen: Josef Wohl wurde 1910 in Rohatyn geboren. Er kam noch im gleichen Jahr mit seinen Eltern Meier und link(Dora Wohl (Wachtel)#32764) und den Geschwistern nach Würzburg. Josef besuchte hier die Oberrealschule und die Berufsschule Würzburg und machte eine kaufmännische Ausbildung. Er arbeitete zunächst in einem Schuhgeschäft, dann als Weinreisender für die Firma "Kesselring" in Bad Kissingen bis zu seinem Berufsverbot. Josef war Mitglied im Fußballclub Makkabi(?) (Makkabi Deutschland) in Würzburg. 1938 (im Juli?) flüchtete er vor der drohenden Verhaftung nach Mailand; weiter nach Nizza; Dienst in der französischen Armee. Am 18.Januar 1944 (?) wurde er mit seiner Frau Chinka (Rosenmann) von Nizza [1016] deportiert; am 3.Februar vom Sammellager Drancy nach Auschwitz. [1095] Josef wurde wie seine Eltern und die Geschwister Hermann und Else (Haber) ermordet. Seine Frau überlebte den Holocaust. [1016] Seine Schwester Shoshana (Rosa Weiser) widmete ihm ein Gedenkblatt für die Gedenkstätte Yad Vashem. [1005].

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.