Gertrud Wolff geb. Ostwald (1862 - 1942)

Gertrud Wolff geb. Ostwald wurde am 24.05.1862 in Wüstegiersdorf (Głuszyca) geboren Ihre Orte des Lebens und der Verfolgung waren Wüstegiersdorf, Stadtoldendorf, Würzburg, Frankfurt am Main, Ghetto Theresienstadt. Sie ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..

Sie war in 1. Ehe verheiratet mit Wolff Oskar.

Ihre Kinder waren Wolff Richard (07.09.1888–03.02.1940) und Hilb Marianne Alice geb. Wolff (25.09.1889–1942).

Sie starb am 23.08.1942 in Theresienstadt.

Weitere Angaben aus den Quellen: Gertrud Wolff wurde 1862 in Wüstegiersdorf (Głuszyca) in der preußichen Provinz Schlesien geboren. Sie war ab 1886 mit dem Fabrikanten Oskar Wolff in Stadtoldenburg verheiratet. Mutter von Dr. Richard Wolff, Marianne Alice (Hilb), Luise (Kramer) und Margarete Anna (1902-1903). NS-Zeit: Nach der Zwangsübernahme der Familienfirma in Stadtoldendorf 1936 zog Gertrud Wolff zur Tochter Marianne Hilb nach Würzburg. Im Novemberpogrom 1938 wurde deren Wohnung verwüstet und ausgeraubt. 1940, nach der Ermordung des Sohnes und Bruders Dr. Richard Wolff im KZ Sachsenhausen, gingen beide nach Frankfurt am Main. Gertrud Wolff wurde im August 1942 nach Theresienstadt deportiert, wo sie nach wenigen Tagen ums Leben kam. [1003] Ihre Tochter Marianne und ihre Enkelin Irene Hilb wurden nach Izbica deportiert und ermordet.

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.