Marianne Alice Hilb geb. Wolff wurde am 25.09.1889 in Stadtoldendorf geboren Ihre Orte des Lebens und der Verfolgung waren Stadtoldendorf, Würzburg, Frankfurt am Main, Ghetto Izbica, unbekannt (Holocaust). Sie ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..
Ihre Eltern waren Wolff Gertrud geb. Ostwald (24.05.1862–23.08.1942) und Wolff Oskar (04.12.1855–17.07.1923).
Sie war in 1. Ehe verheiratet mit Hilb Emil, die Ehe wurde am 18.05.1912 geschlossen.
Ihre Kinder waren Hilb Anneliese (Anne), Anneliese (09.02.1918–April 2005) und Hilb Irene (17.01.1914–?1942).
Sie starb am 1942 in unbekannt (Holocaust).
Weitere Angaben aus den Quellen: Marianne Alice Hilb wurde 188 in der Kleinstadt Stadtdtoldendorf, Niedersachsen geboren als zweites Kind der Fabrikantenfamilie Oskar und link(Gertrud Wolff (Ostwald)#32830). Ab 1912 war sie mit dem Hochschullehrer Prof. Emil Hilb in Würzburg verheiratet. Nach dem frühen Tod ihres Mannes 1929 kehrte sie mit ihren beiden Töchtern Irene und Anneliese für kurze Zeit in ihren Geburtsort zurück. NS-Zeit: Marianne war wie ihr Mann Emil Hilb im kulturellen Leben der Stadt Würzburg engagiert. Ab 1935 war sie Mitglied im Kulturbund Deutscher Juden. Nach der 1936 erfolgten Zwangsübernahme der elterlichen Fabrik in Stadtoldendorf durch das NS-Regime holte sie ihre Mutter zu sich nach Würzburg. Nach dem wiikide(Novemberpogrom) 1938 erstattete sie eine ergebnislose Anzeige wegen der Verwüstung ihrer Wohnung und der damit verbundenen Beraubung. Im September 1939 wurde ihr Bruder verhaftet und in das KZ Sachsenhausen gebracht. Um sich für seine Freilassung und Ausreise einzusetzen, blieb Marianne in Deutschland. Im Februar 1940 erlitt sie einen Nervenzusammenbruch, als ihr in der Gestapodienststelle Würzburg die Ermordung ihres Bruders mitgeteilt wurde. Sie zog dann mit ihrer Mutter zu ihrer Tocher Irene Hilb nach Frankfurt am Main./M. Mit ihrer Tochter wurde sie am 20.Mai 1942 nach Izbica deportiert; ihre Mutter wurde am 18.August 1942 nach Theresienstadt verschleppt. [1016][1003].