Emil Hilb (1882 - 1929)

Emil Hilb wurde am 24.04.1882 in Stuttgart geboren und lebte in Stuttgart, München, Augsburg, Erlangen, Würzburg.

Seine Eltern waren Hilb Adolf (20.05.1850–12.06.1894) und Hilb Klara (Klarchen,Clara), Klara (Clara) geb. Ulrich (18.09.1855–30.06.1926).

Er war in 1. Ehe verheiratet mit Hilb Marianne Alice geb. Wolff, die Ehe wurde am 18.05.1912 geschlossen.

Seine Kinder waren Hilb Anneliese (Anne), Anneliese (09.02.1918–April 2005) und Hilb Irene (17.01.1914–?1942).

Er starb am 06.08.1929 in Würzburg.

Weitere Angaben aus den Quellen: Hochschullehrer, Mathematiker; Prof., Dr. von 1890-1899 Besuch höherer Schulen in Stuttgart und Augsburg. Abitur bereits mit 17 Jahren. 1899-1903 Studium der Mathematik und Physik in München, Berlin und Göttingen. 1903 Prüfung für das höhere Lehramt in Mathematik und Physik. 1903 Promotion zum Dr. phil. an der Univ. München bei Ferdinand von Lindemann im ungewöhnlich frühen Alter von 21 Jahren. 1904-1906 Assistent am Realgymnasium Augsburg; 1906-1908 Assistent, 1908-1909 Privatdozent am mathematischen Kabinett Erlangen. 1909 Berufung zum außerordentlichen Prof. für Mathematik and der Julius-Maximilians-Universität Würzburg; 1923 Ernennung zum ordentlichen Professor (etatmäßiger außerord. Prof. mit Titel und Rang eines ord. Prof.) Während des Krieges zusätzlich Aushilfsdienst an Höheren Schulen in Fürth und Würzburg, dafür 1917 mit dem König Ludwig-Kreuz ausgezeichnet. Bedeutende Arbeiten zur Theorie der Differentialgleichungen, der linearen Funktionalgleichungen, der Oszillationstheorie und zu Spezielle Funktionen. Enge Zusammenarbeit mit David Hilbert und Felix Klein in Göttingen; regte zahlreiche Dissertationen an. Zu seinen Schülern zählen bedeutende Gelehrte wie Richard Bär und Otto Haupt. Er engagierte sich auch im kulturellen Leben der Stadt Würzurg, so in der Gesellschaft für Literatur und Bühnenkunst (Hermann Gerstner). Emil Hilb wurde in seinem Geburtsort Stuutgart beerdigt. [1016] Weblinks: Emil Hilb Qu: Hans-Joachim Vollrath: Emil Hilb. In: Peter Baumgart (Hrsg.): Lebensbilder bedeutender Würzburger Professoren. Degener, Neustadt/Aisch 1995, S. 320−338.

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.