Friedrich Bernhard gen. Fritz, Fred B. (Friedrich Levy (1893 - 1982)

Friedrich Bernhard gen. Fritz, Fred B. (Friedrich Levy wurde am 31.05.1893 in Aschaffenburg geboren und lebte in Aschaffenburg, Köln, Koblenz, New York, Santa Barbara, CA.

Seine Eltern waren Levy Jakob (07.12.1861–13.08.1925) und Levy Sara geb. Vogel (01.04.1870–24.05.1944).

Er war in 1. Ehe verheiratet mit Levy Lucie geb. Ostwald, die Ehe wurde am 27.04.1925 in Wiesbaden geschlossen.

Seine Kinder waren Levy Marianne (04.02.1926) und Levy Lotte (11.11.1928).

Er starb am 08.04.1982.

Weitere Angaben aus den Quellen: Friedrich Bernhad, genannt Fritz, Levy war Kaufmann und wohnte bis zum 01. Januar 1910 in Aschaffenburg, danach bis zum 15. September 1913 in Köln, danach unter verschiedenen Anschriften wieder in Aschaffenburg bis zum 15. August 1936, danach bis zum 24. Januar 1937 in Koblenz und anschließend wieder in Aschaffenburg. Er wanderte zusammen mit seiner Ehefrau Lucie am 01. Dezember 1938 nach Amerika aus, zunächst nach New York, und wohnte danach in 3135 Monterey Pines, Santa Barbara CA 93105, Kalifornien. Aus der Ehe mit Lucie, eine geborene Ostwald, gingen die Kinder Marianne Sofie, geboren am 04. Februar 1926, und Lotte, geboren am 11. November 1928 hervor. Fritz Levy war Pionier in der Fliegerabteilung A 107 (286) und nahm vom 03. Dezember 1916 bis zum 04. März 1917 an den Kämpfen an der Somme, danach bis zum 28. Mai 1917 an der Aisne in der Champagne und dann bis zum 09. Mai 1918 um Reims am 1. Weltkrieg teil. Am 27. Dezember 1934 wurde ihm durch den Stadtrat von Aschaffenburg das Ehrenkreuz für Frontkämpfer verliehen. Levy B. Fred (vor seiner Auswanderung Friedrich Bernhard, gen. Fritz) hat 1979 gegenüber Yad Vashem testiert, dass seine Mutter Sara Levy in Theresienstadt Opfer des Holocaust wurde [1005].

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.