Sara Levy geb. Vogel wurde am 01.04.1870 in München geboren Ihre Orte des Lebens und der Verfolgung waren München, Aschaffenburg, Ghetto Theresienstadt. Sie ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..
Ihre Eltern waren Vogel Hermann und Vogel Sophie geb. Bernheim.
Sie war in 1. Ehe verheiratet mit Levy Jakob.
Ihre Kinder waren Levy Franz (01.04.1902), Levy Ernst Moritz (07.08.1892–08.04.1918), Levy Paul (14.07.1898–22.02.1965) und Levy Friedrich Bernhard gen. Fritz, Fred B. (Friedrich (31.05.1893–08.04.1982).
Sie starb am 24.05.1944 in Theresienstadt.
Die Grabstätte befindet sich im "Jüdischer Altstadtfriedhof in Aschaffenburg".
Weitere Angaben aus den Quellen: Sara Levy lebte seit 1892 in Aschaffenburg. Laut der maschinenschriftlichen Eintragung auf ihrer Karteikarte in der Kartei der Mitglieder der jüdischen Gemeinde in Aschaffenburg verzog sie zum 1. August 1936 wieder an ihren Geburtsort München in die Leopoldstr. 44. Diese Angabe wurde offensichtlich später allerdings handschriftlich mit einem Fragezeichen versehen. Von der Sammelstelle Hohenzollernstr. 4 in München aus wurde sie am 11. Juli 1942 in das Theresienstadt deportiert, wo sie am 24. Mai 1945 verstarb. Sara Levy war die Mutter von Ernst Moritz Levy, der als Kanonier im 9. Bayerischen Artillerieregiment am 1. Weltkrieg teilnahm und am 8. April 1918 bei Morisel/Frankreich von einer Granate getroffen und getötet wurde. Am 26. Februar 1935 wurde Sara Levy durch den Stadtrat von Aschaffenburg das Ehrenkreuz für Eltern verliehen.