Paul Levy wurde am 14.07.1898 in Aschaffenburg geboren und lebte in Aschaffenburg, Wiesbaden, Koblenz, Würzburg.
Seine Eltern waren Levy Jakob (07.12.1861–13.08.1925) und Levy Sara geb. Vogel (01.04.1870–24.05.1944).
Er war in 1. Ehe verheiratet mit Levy Wilhelmine Mathilde Katharina geb. Milchien, die Ehe wurde am 26.04.1928 in Wiesbaden geschlossen.
Er war in 2. Ehe verheiratet mit Levy Lilly Sofie geb. Milchien, die Ehe wurde am 23.06.1946 in Aschaffenburg geschlossen.
Seine Kinder waren Levy Ernst (06.04.1929–06.09.1958) und Levy Michael Hans (14.06.1949–22.12.1965).
Er starb am 22.02.1965 in Würzburg.
Weitere Angaben aus den Quellen: Paul Levy war Kaufmann. Er lebte von Geburt an bis zum 16. Oktober 1919 und vom 23. März bis zum 06. Oktober 1926 in Aschaffenburg, vom 16. Oktober 1919 bis zum 23. März 1926 in Wiesbaden, danach bis zum 30. Noveber 1929 in Ehrenbreitstein und danach bis zum 15. April 1945 wieder in Aschaffenburg. Paul Levy war zwei Mal verheiratet. Am 26. April 1928 heiratete er in Wiesbaden die am 13. Februar 1900 in Lindenthal bei Köln geborene Katharina, geborene Milchien und verwitwete Kahleis, deren Ehemann, der Kaufmann Bernhard Kahleis, 1922 in Wiesbaden verstorben war (aus dieser Ehe ging eine Tochter hervor). Diese Ehe war, da Katharina evangelischen Glaubens war, im NS-Sprachgebrauch eine sogenannte Mischehe [1055]. Katharina verstarb am 12. Dezember 1944 in Aschaffenburg, laut Meldekartei "durch Feindeinwirkung", vermutlich also bei einem der Bombenangriffe auf die Stadt. Seine 2. Ehefrau Lilly Sofie, geboren am 05. August 1910 in Wiesbaden, geborene Milchien und verwitwete Wolf, war die Schwester seiner 1. Ehefrau. Ihr Ehemann, der Kaufmann Erwin Wolf, war am 23. Februar 1942 im "Osten" verstorben. Die Eltern der beiden Ehefrauen waren der Kaufmann Paul Milchien und seine Ehefrau Sofie, geborene Pütz, aus Wiesbaden. Während des 1. Weltkrieges leistete Paul Levy vom 02. Oktober 1918 bis zum 01. April 1919 Garnisonsdienst in der 1. und 3. Ersatzkompanie des Ersatz-Bataillons des 2. Jäger-Bataillons in Aschaffenburg. Am 15. Februar 1935 wurde ihm durch den Stadtrat von Aschaffenburg das Ehrenkreuz für Kriegsteilnehmer verliehen. [1046] Paul Levy verstarb am 22. Februar 1965 in Würzburg. [1052].