Tilly (Mathilde) Wortsmann geb. Rosenheim wurde am 06.03.1893 in Nuernberg geboren Ihre Orte des Lebens und der Verfolgung waren Nürnberg, Würzburg, Riga-Jungfernhof, Raum Riga. Sie ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..
Ihre Eltern waren Rosenheim Emma geb. Stern und Rosenheim Max (um 1865).
Sie war in 1. Ehe verheiratet mit Wortsmann Josef, die Ehe wurde am 1919 in Nürnberg geschlossen.
Sie starb am 1941/1942 in Raum Riga.
Weitere Angaben aus den Quellen: Die Prokuristin Mathilde Wortsmann wurde 1893 als Tochter des Kaufmanns Max Rosenheim und dessen Frau Emma, geb Stern, in Nürnberg geboren. Dort wuchs sie zusammen mit ihrer Schwester Elsbeth auf und besuchte eine Mädchenoberschule. Im Jahr 1919 heiratete sie den aus Würzburg stammenden Weinhändler Josef Wortsmann. Dieser übernahm 1920 vollständig die elterliche Fa. David Wortsmann, in der Tilly als Prokuristin arbeitete. Doch auch das Ehepaar Wortsmann litt unter den Schikanen des NS-Regimes, ihre wirtschaftliche Situation verschlechterte sich zusehens und so musste Tillys Mann Josef die Firma im Dezember 1938 schließen. Ab Ende 1939 war Tilly Privatsekretärin bei Gustav Kleemann. Sie wollte sich zusammen mit ihrem Ehemann dessen Gruppenauswanderungsprojekt anschließen, doch dazu kam es nicht mehr. Im Gegensatz zu Tilly war es ihrer Schwester, die Erwin Wortsmann, einen Cousin ihres Mannes, geheiratet hatte, geglückt 1938 mit ihrem Mann und ihrem Sohn in die USA zu emigrieren. Von Tillys Eltern ist es nicht sicher, ob sie emigrierten. Das Ehepaar Wortsmann lebte zuletzt in der Kapuzinerstraße 21. [1003][1016][1057][1078] Mathilde Wortsmann wurde am 27. November 1941 mit ihrem Ehemann nach Riga-Jungfernhof deportiert. Über ihre genauen Todesumstände ist nichts bekannt, sie wurde für tot erklärt. [1016][1003].