Sara Forchheimer geb. Grünbaum wurde am 12.01.1873 in Oberaltertheim (Altertheim) geboren Ihre Orte des Lebens und der Verfolgung waren Oberaltertheim, Würzburg, Heßdorf, Ghetto Theresienstadt. Sie ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..
Ihre Eltern waren Grünbaum Gabriel (Gumbel) (1911) und Grünbaum Klara geb. Freudenberger (06.02.1840).
Sie war in 1. Ehe verheiratet mit Forchheimer Herz.
Ihre Kinder waren Forchheimer Meta (10.04.1908) und Weichselbaum Hedwig geb. Forchheimer (23.12.1906–06.12.1999).
Sie starb am 01.12.1942 in Theresienstadt.
Weitere Angaben aus den Quellen: Sara Forchheimer wuchs in der Viehhändlerfamilie Gabriel und Klara Grünbaum in Oberaltertheim bei Würzburg auf. Die Händlerfamilien "Grünbaum" waren im Ort schon um 1800 ansässig. [1023] Die Schwester von Leopold Grünbaum in Würzburg war ab etwa 1900 in Heßdorf, Kreis Main-Spessart, mit dem Viehhändler Herz Forchheimer verheiratet; Mutter von Hedwig und Meta. NS-Zeit: 1939 lebten nur noch wenige jüd. Personen in Heßdorf; darunter, nach der Volkszählung vom Mai 1939, Herz und Sara Forchheimer im Familienanwesen in der Hauptstraße 69. [1078] Wohl nach der Deportation einzelner Heßdorfer Juden im April 1942 in den Raum Lublin wurde das Ehepaar nach Würzburg in das "Judenhaus" Bibrastraße 6 gebracht. [1016] Herz und Sara Forchheimer wurden von hier am 23.September 1942 nach Theresienstadt deportiert. [1061] Die 67jährige Frau kam dort im Dezember 1942, wenige Wochen vor ihrem Mann, ums Leben. [1027].