Herz Forchheimer wurde am 03.08.1865 in Heßdorf geboren Seine Orte des Lebens und der Verfolgung waren Heßdorf, Ghetto Theresienstadt, Würzburg. Er ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..
Er war in 1. Ehe verheiratet mit Forchheimer Sara geb. Grünbaum.
Seine Kinder waren Forchheimer Meta (10.04.1908) und Weichselbaum Hedwig geb. Forchheimer (23.12.1906–06.12.1999).
Er starb am 01.02.1943 in Theresienstadt.
Weitere Angaben aus den Quellen: Kaufmann, Viehhändler. Herz (Hugo) Forchheimer wuchs in der Familie Baruch Löb und Merle Forchheimer [1147]in der unterfränkischen Gemeinde Heßdorf, Kreis Main-Spessart, auf. Die bedeutende jüd. Landgemeinde hatte besonders im 19.Jahrhundert einen erheblichen Anteil an der Ortsbevölkerung, so über 40 Prozent im Jahr 1816. [1023] Herz führte wohl den väterlichen Viehhandel weiter und hatte, wie viele Landjuden, Haus- und Grundbesitz. Er war ab etwa 1900 mit Sara geb. Grünbaum aus Oberaltertheim in Heßdorf verheiratet; Vater von Hedwig und Meta. NS-Zeit: 1939 lebten nur noch wenige jüd. Personen in Heßdorf; darunter, nach der Volkszählung vom Mai 1939, Herz und Sara Forchheimer im Familienanwesen in der Hauptstraße 69. [1078] Wohl nach der Deportation einzelner Heßdorfer Juden im April 1942 in den Raum Lublin wurde das Ehepaar nach Würzburg in das "Judenhaus" Bibrastraße 6 gebracht. [1016] Herz und Sara Forchheimer wurden von hier am 23.September 1942 nach Theresienstadt deportiert. [1061] Der 77jährige Mann kam dort im Februar 1943, wenige Wochen nach seiner Frau, ums Leben. [1027].