Rosalie Haas geb. Oppenheimer wurde am 26.11.1867 in Maroldsweisach geboren Seine Orte des Lebens und der Verfolgung waren Maroldsweisach, Oberelsbach, Würzburg, Ghetto Theresienstadt. Er ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..
Sein Kind war Haas Selma (11.03.1893–1942).
Er starb am 22.07.1944 in Theresienstadt.
Weitere Angaben aus den Quellen: Rosalie Haas war das fünfte Kind des Webermeisters Emanuel Oppenheimer und dessen Frau Fanny, geb. Gutmann. Rosalie war mit dem Viehhändler Salomon Haas in Oberelsbach, Kreis Rhön-Grabfeld, verheiratet; 1893 wurde dort ihre Tochter Selma Haas geboren. Die Zwillinge Hermann und Karl kamen 1895 zur Welt. Rosalies Mann verstarb am 17. Januar 1932. Während des Novemberpogroms kam es zu Ausschreitungen im Ort, doch in der Wohnung von Rosalie Haas wurde ebenso wie in einigen anderen Baulichkeiten nichts zerstört. Anfang 1942 kam sie mit ihrer Tochter zu den anderen Oberelsbacher Juden in eine Sammelunterkunft. Sechs von ihnen und Selma Haas wurden im April 1942 über Würzburg in den Raum Lublin deportiert. Rosalie Haas und Heinrich Silbermann blieben noch zurück, ehe sie im Juni in das jüdische Altersheim Dürerstraße 20 in Würzburg kamen und dann nach Theresienstadt deportiert wurden. Rosalie Haas starb dort am 22. Juli 1944.