Ida Heimann geb. Berney wurde am 29.06.1873 in Karbach geboren Seine Orte des Lebens und der Verfolgung waren Ghetto Theresienstadt, Karbach, Schwanfeld, Würzburg. Er ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..
Seine Eltern waren Berney Löb und Berney Zerline geb. Bieriz.
Sein Kind war Lindheimer Toni geb. Heimann (15.03.1904–1942).
Er starb am 18.11.1942 in Theresienstadt.
Weitere Angaben aus den Quellen: Ida Heimann stammte aus einer der Familien Berney/Bernay, die schon um 1800 in der unterfränkischen Gemeinde Karbach, Kreis Main-Spessart, ansässig waren. Unter den 23 jüdischen Inhabern einer Matrikelstelle im Jahr 1820 (!) finden sich dort vier Familien des Namens. Ihre Eltern waren nach Ausweis des Geburtsregisters Löb (1838-1892) und Zerlina Berney geb. Bierig (1842-1931). Sie wuchs als drittes von sieben Kindern auf. Ida Berney war ab etwa 1900 in der Gemeinde Schwanfeld, Kreis Schweinfurt, mit Nathan Heimann verheiratet. 1904 und 1905 wurden dort ihre Töchter Toni Lindheimer und Tina Heimann geboren, mit denen die verwitwete Frau 1939 (wieder) im Schwanfelder Haus Nr. 98 lebte. NS-Regime: Die 1942 noch in Schwanfeld lebenden jüdischen Einwohner wurden alle deportiert. Ida Heimann war ab April 1942 im Sammelqurtier im Isralitischen Kranken- und Pfründnerhaus Dürerstraße 20 in Würzburg untergebracht, von wo sie am 10. September 1942 nach Theresienstadt deportiert wurde. Sie kam nach wenigen Wochen ums Leben. Auch Tina Heimann und Toni Lindheimer mit ihrer Familie wurden im Holocaust ermordet.