Toni Lindheimer geb. Heimann wurde am 15.03.1904 in Schwanfeld geboren Ihre Orte des Lebens und der Verfolgung waren Schwanfeld, Lindheim, Krasniczyn, Raum Lublin. Sie ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..
Ihre Eltern waren Heimann Ida geb. Berney (29.06.1873–18.11.1942).
Sie war in 1. Ehe verheiratet mit Lindheimer Moses.
Ihre Kinder waren Lindheimer Norbert (16.07.1930–1942) und Lindheimer Kurt (27.12.1934–1942).
Sie starb am 1942 in Raum Lublin.
Weitere Angaben aus den Quellen: Toni Sidonie Lindheimer kam am 15. März 1904 in Schwanfeld zur Welt. Ihre Eltern waren Nathan Heimann und seine Frau Ida, geb. Berney. Sie hatte eine jüngere Schwester, Tina. Toni heiratete Ende der 1920er-Jahre den Viehhändler Moses Lindheimer. Das Paar lebte in Moses Heimatort Lindheim und bekam zwei Söhne, Norbert (1930) und Kurt (1934). Während des Novemberpogroms 1938 kam es in Lindheim zu schweren Ausschreitungen gegen die jüdische Bevölkerung. Die Wohnung der Lindheimers wurde verwüstet und Moses Lindheimer zusammengeschlagen. Nach diesen Ereignissen verließen alle jüdischen Bewohner den Ort. Die Familie Lindheimer zog in Tonis Heimatort Schwanfeld, in das Haus Nr. 98. Hier dachte sie wohl auch über eine Emigration nach. Toni reiste zu einem unbekannten Zeitpunkt alleine in die Niederlande aus, wohin ihre Schwester Tina emigriert war. Toni Lindheimer kehrte jedoch zu ihrer Familie nach Schwanfeld zurück. Von dort wurde Toni Lindheimer mit ihrem Mann und ihren beiden Söhnen nach Würzburg gebracht und am 25. April 1942 nach Krasniczyn im besetzten Polen deportiert. Sie wurden in den folgenden Wochen dort oder in einem der Vernichtungslager im Raum Lublin ermordet. Auch Tonis Mutter Ida und ihre Schwester Tina Heimann wurden Opfer der Shoa.