Moses Lindheimer wurde am 18.02.1893 in Lindheim (Altenstadt) geboren Seine Orte des Lebens und der Verfolgung waren Lindheim, Schwanfeld, Krasniczyn, Raum Lublin. Er ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..
Er war in 1. Ehe verheiratet mit Lindheimer Toni geb. Heimann.
Seine Kinder waren Lindheimer Norbert (16.07.1930–1942) und Lindheimer Kurt (27.12.1934–1942).
Er starb am 1942 in Raum Lublin.
Weitere Angaben aus den Quellen: Moses Lindheimer wurde am 18. Februar 1893 in Lindheim geboren. Er war Viehhändler und heiratete Ende der 1920er-Jahre Toni Heimann aus Schwanfeld. Das Paar lebte in Lindheim und bekam zwei Söhne, Norbert (1930) und Kurt (1934). Während des Novemberpogroms 1938 kam es in Lindheim zu schweren Ausschreitungen gegen die jüdische Bevölkerung. Die Wohnung der Lindheimers wurde verwüstet und Moses Lindheimer zusammengeschlagen. Nach diesen Ereignissen verließen alle jüdischen Bewohner den Ort. Die Familie Lindheimer zog in Tonis Heimatort Schwanfeld, in das Haus Nr. 98. Von dort aus wurde Moses Lindheimer mit seiner Frau und seinen Söhnen nach Würzburg gebracht und am 25. April 1942 nach Krasniczyn ins besetzte Polen deportiert. Moses Lindheimer wurde in den folgenden Wochen oder Monaten dort oder in einem der Vernichtungslager im Raum Lublin ermordet - genauso wie seine Familie.