Adolf Stargardter wurde am 17.12.1881 in Liebenau geboren Seine Orte des Lebens und der Verfolgung waren Gostycyn, Miltenberg, Frankfurt am Main, Gelsenkirchen, unbekannt (Holocaust), Ghetto Minsk. Er ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..
Seine Eltern waren Stargardter Samuel und Stargardter Maria geb. Wohlgemuth.
Er war in 1. Ehe verheiratet mit Stargardter Frieda geb. Dahlheimer.
Seine Kinder waren Stargardter Rolf Siegbert (13.04.1916), Stargardter Kurt Alfred (21.01.1921), Stargardter Walter (21.04.1912), Stargardter Leo (22.09.1910) und Stargardter Maria (27.11.1908).
Er starb am für tot erklärt in unbekannt (Holocaust).
Weitere Angaben aus den Quellen: Adolf Stargardter nahm am 1. Weltkrieg teil und war Inhaber des Frontehrenkreuzes. Debler, Seite 154. [1029] Er wurde im November 1938 verhaftet, saß wohl im Gefängnis in Miltenberg und wurde am 03.12.1938 entlassen (vgl. StAW Gestapo 14 949). [1029] 1939 erfolgte verfolgungsbedingter Umzug nach Frankfurt. Von Frankfurt aus wurde Adolf Stargardter zusammen mit seiner Ehefrau Frieda Stargardter im November 1941 nach Minsk deportiert und für tot erklärt. [1064] [1003] für tot erklärt. [1003] Adolf Stargardter hatte einen Zwillingsbruder, Julius Stargardter, der in Essen lebte. Quelle: Aviva Klieger, Israel. Julius Stargardter wurde zusammen mit seiner Ehefrau Veronika Stargardter im Jahr 1942 nach Izbica deportiert. Beide haben nicht überlebt. [1003].