Rolf Siegbert Stargardter wurde am 13.04.1916 in Gelsenkirchen geboren und lebte in Gelsenkirchen, Miltenberg, KZ Dachau, England.
Seine Eltern waren Stargardter Adolf (17.12.1881–für tot erklärt) und Stargardter Frieda geb. Dahlheimer (23.10.1882–für tot erklärt).
Weitere Angaben aus den Quellen: link(Rolf Siegbert Stargardter # 33995) war Kaufmännischer Angestellter bei der Kleiderfabrik Erlanger und Liebmann in Aschaffenburg. Im Zusammenhang mit dem Novemberpogrom wurde er am 10.11.1938 verhaftet, kam am 29.11.1938 nach Dachau, Block 14, Stube 1, Haftnummer 31286. Die Entlassung erfolgte am 16.02.1939, nachdem er bestätigt bekam, in Deutschland einen Ausbildungskurs für Palästina besuchen zu können. (StAW Gestapo 14 952, Foto im Akt). [1029], Seite 155. Aus dem Dokument der KZ-Gedenkstätte Dachau geht hervor, dass Rolf Stargardter am 01.02.1939 in Dachau entlassen wurde. Quelle: ITS 102/069 KZ-Gedenkstätte Dachau. Am 21.04.1939 konnte Rolf Siegbert Stargardter nach England emigrieren. [1029].