Friedrich Marx (1888)

Friedrich Marx wurde am 26.12.1888 in Miltenberg geboren Seine Orte des Lebens und der Verfolgung waren Miltenberg, Frankfurt am Main, unbekannt (Holocaust), Ghetto Minsk, Militärdienst für das Deutsche Kaiserreich, Aschaffenburg. Er ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..

Seine Eltern waren Marx Samuel (14.11.1854–13.05.1927) und Marx Malchen geb. Sommer (03.10.1856–24.12.1914).

Er verstarb in unbekannt (Holocaust).

Weitere Angaben aus den Quellen: Geboren und aufgewachsen in Miltenberg als Sohn des Kaufmanns Samuel Marx und seiner Ehefrau Malchen [1046]. Ab September 1916 Militärdienst für das Deutsche Kaiserreich, zuletzt eingesetzt in der Fliegerbaukompanie 3. [1046]. November 1918 Entlassung nach Miltenberg zu seinem Vater Samuel, die Mutter Malchen war bereits 1914 verstorben [1046]. Von Dezember 1918 bis Januar 1920 in Aschaffenburg Reisender für F. A. Krenz, Elisenstr. 21, anschließend Rückkehr nach Miltenberg [1046]. Wohnte zum Zeitpunkt der Volkszählung 1939 in Frankfurt am Main [1078], von dort aus im November 1941 Deportation in das Ghetto Minsk, Opfer des Holocaust [1003][1064].

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.