Samuel Marx wurde am 14.11.1854 in Mittelsinn geboren und lebte in Mittelsinn, Miltenberg.
Seine Eltern waren Marx Maier und Marx Mina (Michle) geb. Stern.
Er war in 1. Ehe verheiratet mit Marx Malchen geb. Sommer, die Ehe wurde am 18.08.1881 in Miltenberg geschlossen.
Seine Kinder waren Marx Mina (03.06.1899), Marx Johanna (04.04.1884), Marx Arthur (18.05.1898), Marx Mira (Maria Anna) (18.09.1894–1942), Marx Adolf Adolph, Adolf (26.07.1892–1941) und Marx Friedrich (26.12.1888–unbekannt).
Er starb am 13.05.1927 in Miltenberg.
Die Grabstätte befindet sich im "Jüdischer Friedhof am Klausrain (Monbrunner Straße) Miltenberg".
Weitere Angaben aus den Quellen: Zeugen bei der Eheschließung waren: Abraham Hirsch, Emanuel Lindheimer, Samuel Marx war ab 29.06.1909 bis 1911 Vorstand der Israelitischen Kultusgemeinde in Miltenberg. Debler Seite 85. [1029 Das Ehepaar hatte 6 Kinder: Johanna , Friedrich, Adolf, Mira, Arthur und link(Mina#33444.) Das Haus der Familie Marx in der Hauptstraße 193 (alte Hausnummer 371) wurde das Judenhaus, in dem im III. Reich vor dem Abtransport Juden interniert wurden (schon Ende 1938); Haus auf der Seite vom "Kaltloch" Richtung Kirche (StAW Gestapo 18 876, Blatt 129). [1029] Zuletzt wohnte dort bis zur Deportation die Tochter von Samuel Marx, link(Mira Marx # 33443), die zusammen mit anderen Miltenbergern Bürgern jüdischen Glaubens am 25.04.1942 von Würzburg nach Krasnystaw deportiert und ermordet wurde [1003] Ein Sohn von Samuel Marx, link(Friedrich Marx # 33439) wurde am 11.11.1941 bei der zweiten großen Deportation aus Frankfurt in das Ghetto Minsk verschleppt, wo er wahrscheinlich ums Leben kam. www.jmuseum.eka01.de/deportierte/recherche/ansich. Ein weiterer Sohn von Samuel Marx,link( Adolf Marx # 33441) wurde von Frankfurt aus am 14.11.1938 in das Konzentrationslager Dachau verschleppt,im Jahr 1941 wurde er nach Polen deportiert, wo sich seine Spur verliert. Gedenkbuch Koblenz [1003] Über die jüngste Tochter Mina Marx ist nur bekannt, dass sie sich vom 03.03.1918 bis 20.05.1919 in der Heil- und Pflegeanstalt in Lohr befand. Sie wurde am 20.05.1919 nach Miltenberg entlassen. Über ihren weiteren Lebensverlauf gibt es keine Unterlagen.