Marcus Lindheimer wurde am 12.09.1884 in Miltenberg geboren Seine Orte des Lebens und der Verfolgung waren Erlangen, Miltenberg, Eberswalde, Gremsdorf. Er ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..
Seine Eltern waren Lindheimer Emanuel (18.05.1823–05.08.1907) und Lindheimer Anna geb. Winerl (23.09.1853–10.03.1908).
Er starb am 02.01.1943 in Erlangen.
Weitere Angaben aus den Quellen: Marcus Lindheimer ist das dritte Kind von Emanuel Lindheimer und Anna Winerl. Für Emanuel Lindheimer ist es die dritte Eheschließung. Bei Emanuel Lindheimer ist unter Individuelle Informationen ein Artikel von Ulrich Debler und Harald Köhler einsehbar, der im Spessart Heft 7/1992, Seiten 3 bis 6, erschienen ist. Dort ist die Geschichte der Familie von Emanuel Lindheimer ausführlich dargestellt, ab wann sie in dem Haus Hauptstraße 187 (alte Hausnummer 362) gewohnt hat. Auf Seite 6 ist erwähnt, dass Marcus Lindheimer durch einen Unfall ums Leben kam. Im Buch von Ulrich Debler ist vermerkt, dass Marcus am 02.01.1943 in Erlangen verstorben ist.[1029] Im Bundesarchiv-Gedenkbuch kann man entnehmen, dass Marcus Lindheimer am 02.01.1943 ein Euthanasie-Opfer in der Heil- und Pflegeanstalt Erlangen wurde. [1003] Aber, nachdem die "Euthanasie"-Aktion T4 (aktive Tötung von Kranken und Behinderten) beendet worden war, wurden Kranke und Behinderte durch Nahrungsentzug zu Tode durch Verhungern gebracht. Zu diesen Opfern gehört auch Marcus Lindheimer. (Siehe PDF-Dokument unter Individuelle Informationen).