Raphael Lindheimer wurde am 16.02.1856 in Hobbach geboren und lebte in Hobbach, Aschaffenburg.
Seine Eltern waren Lindheimer Mina geb. Goldschmidt (1812–05.10.1890) und Lindheimer Elkan (1809–11.02.1890).
Er war in 1. Ehe verheiratet mit Lindheimer Babette geb. Sondhelm, die Ehe wurde am 16.04.1885 in Würzburg geschlossen.
Seine Kinder waren Lindheimer Max (05.04.1887–31.07.1891), Wolff Meta geb. Lindheimer (09.05.1891) und Lindheimer Ernst (09.07.1892).
Er starb am 21.06.1923 in Aschaffenburg.
Die Grabstätte befindet sich im "Jüdischer Altstadtfriedhof in Aschaffenburg".
Weitere Angaben aus den Quellen: Meldete im September 1884 unmittelbar nach seinem Umzug von Hobbach nach Aschaffenburg in der Sandgasse 7 den Handel mit Leder & Schuhmacherartikeln als Gewerbe an. [1166] Er war Eigentümer der Häuser Aschaffenburg, Sandgasse 7 (alte Hausnr. Lit. C 26) von 1885 bis 1928 und Badergasse 13 (alte Hausnr. Lit. C 67 1/2) von 1901 bis 1903. [1042] Von Oktober bis Dezember 1904 war Hans Reppen aus Kolberg Handlungsgehilfe bei ihm [1046]. Von Januar bis Juni 1905 arbeitete Max Frank aus Saalfeld/Saale als Handlungsgehilfe bei ihm [1046]. War 1913 Trauzeuge der Eheschließung seiner Tochter Meta mit Maximilian Wolff. [1073] Der Sterbefall wurde von Albert Stühler gemeldet, einem Neffen von Raphael Lindheimer. [1072].