Ernst Lindheimer wurde am 09.07.1892 in Aschaffenburg geboren und lebte in Aschaffenburg, Ladenburg, Frankfurt am Main, Elberfeld, New York.
Seine Eltern waren Lindheimer Raphael (16.02.1856–21.06.1923) und Lindheimer Babette geb. Sondhelm (26.01.1862–08.10.1933).
Er war in 1. Ehe verheiratet mit Lindheimer Klara geb. Beer, die Ehe wurde am 30.07.1920 in St. Ingbert geschlossen.
Weitere Angaben aus den Quellen: Der Kaufmann Ernst Lindheimer war der Sohn des Aschaffenburger Lederhändlers/Privatiers Raphael Lindheimer und dessen Ehefrau Babette, einer geborenen Sondhelm. [1071) Am 30. Juli 1920 heiratete er in Aschaffenburg die aus St. Ingbert stammende, dort am 2. März 1897 geborene Klara Beer. Beide wohnten danach in Aschaffenburg in der Dilsheimerstr. 8, die später in Schoberstraße umbenannt wurde. [1052] Ernst Lindheimer nahm als Vizefeldwebel im 2. Königlichen Bayerischen Jäger-Bataillon am 11. August 1914, vom 20. bis 22. August 1914 und vom 30. Oktober bis zum 4. November 1914 am 1. Weltkrieg teil. Am 4. November wurde er während der Schlacht um Ypern verwundet. Dafür wurde ihm am 10. April 1935 durch den Stadtrat von Aschaffenburg das Ehrenkreuz für Frontkämpfer verliehen. Er war außerdem Träger des Eisernen Kreuzes 2. Klasse, des Verwundetenabzeichens und des König-Ludwig-Kreuzes. [1046] Er war Eigentümer des Hauses Aschaffenburg, Sandgasse 7 (alte Hausnr. Lit. C 26) von 1928 bis 1935. [1042] Er war Eigentümer des Hauses Aschaffenburg, Betgasse 4 und 6 (alte Hausnr. Lit. C 134 und C 135) von 1921 bis 1923. [1042] Ernst Lindheimer und seine Ehefrau Klara wanderten am 5. Januar 1938 nach New York/USA aus. [1052] [1055].