Rika Translateur geb. Heimann (1884 - 1935)

Rika Translateur geb. Heimann wurde am 14.03.1884 in Freudenberg am Main geboren und lebte in Freudenberg am Main, Miltenberg, Neustadt an der Weinstraße, Heidelberg, Rastatt, Mannheim.

Ihre Eltern waren Heimann Lazarus (16.06.1914) und Heimann Sophie geb. Sommer (09.06.1923).

Sie war in 1. Ehe verheiratet mit Translateur Hermann, die Ehe wurde am 13.04.1908 geschlossen.

Ihre Kinder waren Translateur Ernst (12.10.1910–16.03.1914) und Zwickler Gertrud geb. Translateur (30.08.1909–26.02.2005).

Sie starb am 1935 in Heidelberg.

Weitere Angaben aus den Quellen: Rika (Rebekka) Heimann wurde am 14.03.1884 in Freudenberg geboren. Sie heiratete 1908 in Miltenberg den offenbar aus Polen stammenden Lehrer Chaim Schulim, ab 1922: Hermann Translateur. Ihr Ehemann war von 1907 bis 1918 Vorsänger und Lehrer in der jüdischen Gemeinde Miltenberg. In Miltenberg wurde 1909 auch die Tochter Gertrud und am 12.10.1910 Sohn Ernst geboren. Ernst verstarb bereits am 16.03.1914 und wurde am Jüdischen Friedhof in Miltenberg "Am Klausrain" bestattet. 1919 verließ die Familie Miltenberg nach Neustadt an der Haardt. 1923 zog die Familie nach Rastatt, wo der Ehemann als Kantor, Lehrer und Schochet (Schlachter = Schächter) bis 1933 tatig war. Im März 1933 befand sich Hermann Translateur eine Woche in Haft, danach musste er Rastatt verlassen. Die Familie verzog nach Mannheim und von dort nach Heidelberg, wo Rika Heimann 1935 verstarb. Sie wurde dort auf dem Neuen Jüdischen Friedhof beerdigt.

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.