Simon Vogel wurde am 26.11.1841 in Grosszimmern geboren und lebte in Groß-Zimmern, Aschaffenburg.
Seine Eltern waren Vogel Moses (Oktober 1879) und Vogel Regina geb. Lichtenstein (06.07.1820–07.03.1906).
Er war in 1. Ehe verheiratet mit Vogel Rebekka, Rickchen geb. Maier, die Ehe wurde am 22.04.1868 in Darmstadt geschlossen.
Seine Kinder waren Vogel Moses (05.04.1883), Vogel Bruno (06.05.1885), Vogel Alphons (16.05.1877–16.11.1938), Isaak Emilie geb. Vogel (16.09.1871) und Vogel Hugo (16.11.1878) sowie weitere 2 Kinder.
Er starb am 12.07.1921 in Aschaffenburg.
Weitere Angaben aus den Quellen: Er war Eigentümer des Hauses Aschaffenburg, Badergasse 18 von 1869 bis 1880. Er kaufte das Haus um 11000 fl. [1042] Meldete in Aschaffenburg nachstehende Gewerbe an: 1888 und 1889 Lieferung v. je 25 Stück Ochsen für die Militärmagazinverwaltung 1896 in der Frohsinnstr. 9 Pferdehandel im Kleinen als Nebenbetrieb 1899 in der Weißenburgerstr. 40 Vermittler von Immobilien [1162] 1902 war Simon Vogel Trauzeuge bei der Eheschließung des Weinhändlers Markus Distelburger und der Rosa Mayer. [1073] Amalie Salomon aus Hersel war von September 1913 bis Mai 1914 vermutlich bei ihm Köchin [1046]. Klara Gutmann wohnte von 1914 bis 1921 bei ihm [1046]. Antwort der Stadt Aschaffenburg vom 17.1.1941 und 20.4.1942 zu Anfragen über den Vollzug der Verordnung über den Einsatz des jüdischen Vermögens von Simon Vogel [1046]. Die eheliche Trauung war Mittags 12 Uhr in Darmstadt in der Knabenarbeitsanstalt durch Hr. Rabbiner Dr. Landberger. Zeugen: Synagogendiener Erlanger u. Chorsänger Oppenheimer in Darmstadt.[1137].