Bruno Vogel wurde am 06.05.1885 in Aschaffenburg geboren und lebte in Aschaffenburg, Palästina, New York, Schweinheim.
Seine Eltern waren Vogel Simon (26.11.1841–12.07.1921) und Vogel Rebekka, Rickchen geb. Maier (29.12.1842–29.07.1914).
Er war in 1. Ehe verheiratet mit Vogel Eva geb. Plaut, die Ehe wurde am 03.03.1921 in Frankfurt geschlossen.
Seine Kinder waren Vogel Ludwig (14.01.1925), Vogel Ruth (14.02.1922) und Vogel Erich (27.11.1927–1953).
Weitere Angaben aus den Quellen: Der Kaufmann Bruno Vogel war das siebte Kind des Handelsmannes (Kaufmanns) Simon Vogel und seiner Ehefrau Rebekka, geborene Maier, aus Groß-Zimmern. [1001] Am 3. März 1921 heiratete er in Frankfurt Eva Plaut. [1052] Im 1. Weltkrieg war er vom 21. November 1914 bis zum 14. März 1917 Gruppenführer. Am 14. März 1917 wurde er verwundet. Am 18. Februar 1935 wurde ihm durch den Stadtrat von Aschaffenburg das Ehrenkreuz für Kriegsteilnehmer verliehen. [1046] Im Februar 1936 wanderte er nach Palästina aus. [1055] Seine Ehefrau folgte im Juni 1937. Vermerke auf der Meldekarte: Auf Grund des § 2 des Gesetzes über Widerruf von Einbürgerungen u. die Aberkennung der deutschen Staatsangehörigkeit vom 14.7.1933 (RGBl. I, Seite 480ff) hat der Herr Reichs- und Preussische Minister des Innern in der Nr. 118 des Deutschen Reichsanzeigers und Preuss(ischen) Staatsanzeigers vom 23.5.38 nachfolgenden Personen die deutsche Staatsangehörigkeit aberkannt: 1. Bruno Vogel, geb.6.5.1885 zu Aschaffenburg 2. Eva Vogel, geb. Plaut, geb. 5.6.1894 zu Frankfurt a/M. 3. Ruth Vogel, geb. 14.2.1922 zu Aschaffenburg 4. Ludwig Vogel, geb. 14.1.1925 zu Aschaffenburg 5. Erich Vogel, geb. 27.11.1927 zu Aschaffenburg. (Mitteilung der Geh(eimen) Staatspolizei Würzburg vom 13.6.1938) [1052] Siehe auch Antworten aus Januar 1941 bzw. April 1942 der Stadt Aschaffenburg zu Anfragen über den Vollzug der Verordnung über den Einsatz des jüdischen Vermögens von Simon Vogel [1046]. Wiedereinbürgerung mit Urkunde der Regierung von Unterfranken Würzburg vom 5.11.1956 Nr. 386 b 446. [1052].