Isaak Fuld (1836)

Isaak Fuld wurde am 05.02.1836 in Schaafheim geboren und lebte in Schaafheim.

Seine Eltern waren Fuld Menachem, Manasses (1804–04.06.1861) und Fuld Klara geb. Schott (1809–08.01.1879).

Er war in 1. Ehe verheiratet mit Fuld Karolina, Klara geb. Rapp, die Ehe wurde am 15.06.1864 in Groß-Umstadt geschlossen.

Seine Kinder waren Fuld Moritz (01.01.1870), Fuld Jeanette, Johanetta (01.04.1865), Fuld Max (01.08.1868–03.03.1869), Fuld Emilie (06.10.1877) und Meier Rosa geb. Fuld (07.09.1866) sowie weitere 4 Kinder.

Weitere Angaben aus den Quellen: Am 5. Februar 1836 wurde in Schaafheim um 11 Uhr abends im Haus No. 184 (Friedrich Ebert Straße 5) von Clara Fuld, geb. Schott, der Ehefrau von Manasses Fuld ein männliches Kind geboren, welches den Namen Isaak Fuld erhielt und das erste Kind der Ehe war. Die Geburt zeigte der Vater Manasses Fuld bei Bürgermeister Arnold an. Die Geburt bezeugten Peter Höreth, Konrad Trippel und Hebamme Maria Magdalena Roth. (Gem Arch Sfh XIII/1/2/3)[1023] Es folgte am 14. Februar 1859 in Wenigumstadt eine weitere Anzeige von Isaak Fuld wegen Misshandlung, Einige Burschen hätten ihn am 4. Februar 1859 zwischen Wenigumstadt und Mosbach überfallen. (Gem Arch Sfh X/2/80/9)[1023] Am 19. Juli 1870 erklärte Isaak Fuld in Schaafheim, dass er ab dem 1. August mit folgenden Gewerbe beginnen: Spezerei-Krämer, Strickwolle auch Baumwolle, Seifen und Salzverkauf und Brandweinzapfen über die Straße im Kleinen. Er betrieb schon die Gewerbe: Viehhandel mit 4-füßigem Vieh und Metzger mit nicht ständigem Schlachten. (Gewerbetagebuch Schaafheim)[1023] In Dieburg behandelte am 10. Juni 1876 der Kreistag die Klage von Isaak Fuld gegen die Gemeinde Schaafheim wegen der Verweigerung der Ortsbürgeraufnahme. Die Ablehnung beruhte auf Anschuldigungen wegen Wuchers von Heinrich Winter IV gegenüber Isaak Fuld. Es wurde sich vertagt. (Odw Bote 17.6.1876)[1023] Am 26. Februar 1877 zeigte Isaak Fuld in Schaafheim an, dass er ab heute das Gewerbe Ellenwarenkrämer betriebe. (Gewerbetagebuch Schaafheim)[1023] Ins Bürgerregister Schaafheim wurde am 10. April 1877 der Handelsmann Isaak Fuld eingetragen. (Gem Arch Sfh X/2/2/4) [1023] Das Schöffengericht in Groß-Umstadt verurteilte am 27. April 1881 Isaak Fuld zu einer Geldstrafe von 20 Mark oder 1 Tag Haft und den Verfahrenskosten, weil er Moses Lehmann beleidigte. (Odw Bote 11.5.1881)[1023] Am 20. August 1881 begann Isaak Fuld in Schaafheim mit dem Gewerbe Mehl und Kleinigkeiten im Kleinen. (Gewerbetagebuch Schaafheim)[1023] Am 8. Juni 1891 nahm Isaak Fuld in Schaafheim noch das Gewerbe Holzhändler im Kleinen auf. (Gewerbetagebuch Schaafheim)[1023] Isaak Fuld legte am 2. Dezember 1891 in Schaafheim die Gewerbe mit Mehl-, Knochen- und Lumpen- Handel nieder. (Gewerbetagebuch Schaafheim[1023].

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.