Hanna Hannchen Klugmann geb. Bachmann (1859 - 1942)

Hanna Hannchen Klugmann geb. Bachmann wurde am 10.06.1859 in Schwanfeld geboren Seine Orte des Lebens und der Verfolgung waren Schwanfeld, Wiesenbronn, Würzburg, Ghetto Theresienstadt, Kitzingen. Er ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..

Seine Eltern waren Bachmann Anschel Anselm Loeb und Bachmann Clara geb. Weikersheimer.

Er war in 1. Ehe verheiratet mit Klugmann Löw (Löb), die Ehe wurde am 1887 geschlossen.

Seine Kinder waren Heippert Emma geb. Klugmann (13.11.1887–1942) und Klugmann Hermann Löb (22.03.1885–08.02.1974).

Er starb am 11.10.1942 in Theresienstadt.

Weitere Angaben aus den Quellen: Hanna (Hannchen) Klugmann wuchs in der alteingesessenen Familie Löb und Klara Bachmann in der unterfränkischen Gemeinde Schwanfeld, Kreis Schweinfurt, auf. Ab etwa 1880 lebte sie als Ehefrau des Viehhändlers Löb Klugmann in der unterfränkischen Gemeinde Wiesenbronn, Landkreis Kitzingen. Mit ihm bekam sie 1885 den Sohn Hermann und 1887 ihre Tochter Emma. 1900 nahm sie ihre verwitwete Mutter zu sich. NS-Regime: Inzwischen verwitwet lebte Hannchen Klugmann bei der Familie ihrer Tochter Emma Heippert in Wiesenbronn. Nach deren Deportation kam sie im April 1942 nach einem kurzen Aufenthalt in Kitzingen in das Würzburger Jüdsche Altenheim in der Konradstraße 3. Ihr Anwesen in Wiesenbronn wurde enteignet ("Arisierung"). Am 10. September 1942 wurde sie mit den verwandten Frauen Jane und Fanny Klugmann von Würzburg ins Theresienstadt deportiert. Ihr Cousin, der Würzburger Weinhändler Naftali Eldod, kam mit der nächsten großen Deportation am 23. September 1942 dorthin. Die 83Jährige kam nach vier Wochen in Theresienstadt ums Leben. weitere Quelle [1083]: Gemeindearchiv Wiesenbronn (A 150/X/029).

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.