Hermann Dingfelder (1869 - 1942)

Hermann Dingfelder wurde am 13.10.1869 in Uehlfeld geboren Seine Orte des Lebens und der Verfolgung waren Uehlfeld, Fürth, KZ Buchenwald. Er ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..

Seine Eltern waren Dingfelder Julius und Dingfelder Jette geb. Schwarz.

Er war in 1. Ehe verheiratet mit Dingfelder Emilie geb. Vogel, die Ehe wurde am 24.01.1899 in Würzburg Heidingsfeld geschlossen.

Seine Kinder waren Dingfelder Irma (14.10.1905) und Dingfelder Ernst (18.08.1902).

Er starb am 02.09.1942 in Buchenwald.

Weitere Angaben aus den Quellen: Hermann Dingfelder war Pferdehändler und Inhaber eines Vieh, Güter und Hopfenhandels. Er wohnte mit seiner aus dem Aschaffenburger Fruchthändlerhaus Meier Vogel stammenden Ehefrau Emilie und seinen beiden Kindern Ernst und Irma in Fürth, Maxstr. 22. Im Hofgebäude dieses Anwesens befand sich die Polnische Synagoge. Ein Hetzartikel gegen ihn und seine Frau erschien im Fürther Anzeiger am 19.06.1933 unter der Überschrift Neues vom Viehjuden Dingfelder. Hermann Dingfelders Firma erlosch lt. Handelsregister am 11.01.1939. Gemeinsam mit seiner Frau war seine Deportation nach Theresienstadt für den 10.09.1942 geplant, er starb jedoch bereits am 02.09.1942 im KZ Buchenwald. Sein Tod wurde vom Sonderstandesamt Bad Arolsen beurkundet.[1034].

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.