Samuel Bär (1883)

Samuel Bär wurde am 08.02.1883 in Wenings geboren Seine Orte des Lebens und der Verfolgung waren Külsheim, Wenings, Lager Gurs, KZ Dachau, KZ Auschwitz, unbekannt (Holocaust). Er ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..

Er war in 1. Ehe verheiratet mit Bär Berta geb. Hausmann.

Sein Kind war Bär Luise (07.06.1922).

Er verstarb in unbekannt (Holocaust).

Weitere Angaben aus den Quellen: Samuel Bär wurde geboren in Wenings, einem Stadtteil von Gedern im Wetteraukreis in Hessen. Mit seiner Ehefrau Berta und der Tochter Luise wohnte er in Külsheim.[1052] Samuel Bär, der bereits Ende 1938 für einen Monat im Dachau inhaftiert war, und seine Ehefrau wurden am 22.10.1940 in das Gurs deportiert. In dieses Lager wurden im Rahmen der Wagner-Bürckel-Aktion fast alle Juden aus Baden, der Pfalz und dem Saarland, deportiert. Die die meisten, so auch Samuel und Berta, mussten 1944 den Weg über das bei Paris gelegene Drancy in das Vernichtungslager Auschwitz antreten.[1002][1003][1064].

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.