Sara Baumblatt geb. Neuburger (1867 - 1942)

Sara Baumblatt geb. Neuburger wurde am 06.06.1867 in Obereuerheim geboren Seine Orte des Lebens und der Verfolgung waren Bad Kissingen, Obereuerheim, Ghetto Theresienstadt, Würzburg. Er ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..

Er war in 1. Ehe verheiratet mit Baumblatt Hermann, die Ehe wurde am 12.05.1895 in Obereuerheim geschlossen.

Sein Kind war Baumblatt Arthur (12.06.1896–15.09.1917).

Er starb am 24.09.1942 in Theresienstadt.

Weitere Angaben aus den Quellen: Sara Baumblatt wurde 1867 als zweites von vier Kindern des Karl Koppel Neuburger und dessen Ehefrau Nanni Löwenthal in Obereuerheim im Kreis Schweinfurt, geboren. [1005] 1895 heiratete sie in ihrem Heimatort den aus dem nahen Theilheim stammenden Bäckermeister Hermann Baumblatt und zog mit ihm nach Bad Kissingen. 1896 und 1900 kamen dort ihre Kinder Arthur und Martha zur Welt. Es kann davon ausgegangen werden, dass Sara Baumblatt neben der Haushaltsführung auch ihren Mann in dessen Bäckereigeschäft unterstützte. Ihr Sohn fiel 1917 als deutscher Soldat im I. Weltkrieg. NS-Zeit: Verwüstung der Bäckerei und Inhaftierung ihres Mannes im Novemberpogrom 1938. Das nach der Emigration ihrer Tochter in Bad Kissingen zurückgebliebene Ehepaar musste sein eigenes Haus räumen und in "Judenhäuser" ziehen. Ab Mai 1942 waren beide in jüd. Heimen in Würzburg untergebracht und wurden von hier am 10.September 1942 nach Theresienstadt deportiert. [1016] [1060] Sara kam dort nach wenigen Tagen ums Leben, nur kurz überlebt von ihrem Mann. [1027] Ihre Nichte Frieda Frank widmete ihr eine wikien(Page of Testimony) für die Gedenkstätte Yad Vashem. [1005] Für Sara und Hermann Baumblatt wurden in Bad Kissingen Stolpersteine in der Badgasse 4 verlegt.

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.