Ethel Friedmann geb. Bayer (1862 - 1943)

Ethel Friedmann geb. Bayer wurde am 23.11.1862 in Aschbach (Schlüsselfeld) geboren Seine Orte des Lebens und der Verfolgung waren Aschbach, Frankenwinheim, Würzburg, Ghetto Theresienstadt. Er ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..

Sein Kind war Friedmann Max (22.02.1886–1942).

Er starb am 19.02.1943 in Theresienstadt.

Weitere Angaben aus den Quellen: Ethel (Edel, Ida) Friedmann stammte aus der Familie Isak und Sophie Bayer [1027] in der oberfränkischen Gemeinde Aschbach. [1023] Sie war wohl ab den 1880er Jahren in der unterfränkischen Gemeinde Frankenwinheim, Kreis Schweinfurt, mit dem Metzger Nathan Friedmann verheiratet (siehe Information beim Sohn Max}. Aus ihrer 1885 in Kleinlangheim, Kreis Kitzingen, geschlossenen Ehe hatte sie drei Kinder. [1027] NS-Regime: Die in Frankenwinheim verbliebenen jüd. Einwohner wurden schon im Oktober 1938 in einem Pogrom wegen einer angeblichen Brunnenvergiftung massiv verfolgt. [1023] Die verwitwete Frau Ethel Friedmann lebte, der Volkszählung 1939 zufolge, bei der Familie ihres Sohnes Max Friedmann im Haus Nr. 52 in Frankenwinheim. Max wurde im April 1942 mit seiner Frau Berta und seinen Kindern Ilse, Gerhard und Walter Friedmann nach Krasniczyn deportiert. Ethel Friedmann wurde zu der Zeit im jüd. Heim Konradstraße 3 in Würzburg untergebracht. [1016] Die fast 80jährige Frau wurde von hier am 10.September 1942 nach Theresienstadt deportiert, wo sie nach fünf Monaten ums Leben kam. Mit ihr nach Theresienstadt deportiert wurde ihr Bruder (?), der seit 1940 in Würzburg lebende Meier Bayer. [1027].

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.