Max Ullmann wurde am 03.05.1900 in Kirchbrombach geboren Seine Orte des Lebens und der Verfolgung waren Kirchbrombach, Großheubach, Krasniczyn, Raum Lublin, KZ Dachau. Er ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..
Er war in 1. Ehe verheiratet mit Ullmann Jenny geb. Fried, die Ehe wurde am 19.02.1924 in Großheubach geschlossen.
Seine Kinder waren Heymann Klara, Klara (Claire) geb. Ullmann (12.10.1924), Ullmann Edith, Edith Mariana (13.05.1930), Ullmann Theodor, Theodor Hermann (16.09.1933–1942), Ullmann Inge (27.09.1926–1942) und Cerry Irmelinde geb. Ullmann (31.05.1923).
Er starb am 1942 in Raum Lublin.
Weitere Angaben aus den Quellen: Max Ullmann arbeitete als Bäcker. Er war verheiratet mit Jenny Ullmann, geborene Fried, und hatte mir ihr vier Töchter und einen Sohn. In der Reichspogromnacht 1938 wurde sein Haus von SA-Männern verwüstet und er mit seiner Familie festgenommen. Zwischen 29. November 1938 und 1. März 1939 war er im Konzentrationslager Dachau inhaftiert. Seiner ältesten Tochter Irmelinde, die in Frankfurt in Stellung war, war es gelungen, ein Zertifikat beim Konsulat der Dominikanischen Republik zu kaufen, mit dem man Gefangene aus Dachau freibekam. Nach Vorlage bei der Gestapostelle Miltenberg wurde er aus der Haft entlassen. [Clara Heymann: Erinnerungen... siehe link unten] Am 25.04.1942 wurde er mit seiner Frau und den drei jüngeren Kindern nach Krasniczyn in Polen deportiert. [1056] Dort war es ihm noch gelungen, einen Brief an die beiden ältesten Töchter Irmelinde und Clara zu schicken, die in Berlin Zwangsarbeit leisteten. Er habe darin berichtet, dass er von seinen Lieben getrennt worden sei, dass er im Außenlager Augustowka in der Nähe von Lublin arbeite und dass es im Lager kein Wasser und kein Brot gebe. Den beiden Töchtern, die von der ursprünglichen Deportationsliste der Familie gestrichen worden waren [1056] und die trotz späterer Deportation nach Auschwitz überlebt haben, war es nach Erhalt des Briefes noch gelungen, ihrem Vater ein Paket mit Lebensmitteln zu schicken, dessen Erhalt von ihm mittels einer kleinen Antwortkarte bestätigt wurde [Clara Heymann: Erinnerungen... siehe link unten]. Später wurde Max Ullmann im Raum Lublin ermordet. Seine jüngeren Töchter Inge und Edith, der Sohn Theodor und die Frau Jenny starben ebenfalls im Holocaust. Clara und Irmelinde wanderten nach dem Krieg in die USA aus. Quellen: Seite "Wir wollen uns erinnern".