Max Levi wurde am 24.08.1883 in Mittelsinn geboren Seine Orte des Lebens und der Verfolgung waren Mittelsinn, Untererthal, KZ Dachau, Krasniczyn, Raum Lublin. Er ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..
Er war in 1. Ehe verheiratet mit Levi, Levy, Levi, Levy Jettchen geb. Ring.
Sein Kind war Levi Gretel (23.02.1920–1942).
Er starb am 1942 in Raum Lublin.
Weitere Angaben aus den Quellen: Max Levi wurde am 24. August 1883 in Mittelsinn geboren. Er war das älteste Kind des Händlers Raphael Levi und seiner Frau Babette, geb. Baumann. Nach dem Tod seiner Mutter 1888 heiratete sein Vater erneut. Max wuchs mit einer Schwester Selma und drei jüngerne Halbgeschwistern auf. Er lernte das Schuhmacherhandwerk, arbeitete später jedoch als Kaufmann und Landwirt. 1906 heiratete er Jettchen Ring. Das Paar lebte in Untererthal und bekam acht Kinder, von denen zwei im Kindesalter starben. Für seinen Einsatz als Soldat im 1. Weltkrieg erhielt Max Levi mehrere Auszeichnungen. Nach den Novemberpogrom 1938 wurde er verhaftet und mehrerer Wochen im KZ Dachau inhaftiert. Vergeblich versuchte die Familie, nach Palästina auszuwandern. Ihr Haus und ihre Felder wurden 1939 "arisiert", so dass die Familie nicht mehr wusste, wovon sie sich ernähren sollte. Max Levi, seine Frau Jettchen und seine Tochter Gretel wurden am 25. April 1942 von Würzburg nach Krasniczyn im besetzten Ostpolen deportiert und wie alle anderen Menschen dieses Transports im Raum Lublin ermordet. Zuvor hatte Max noch bis zum Herbst Zwangsarbeit leisten müssen. Bis auf Gretel scheinen seine Kinder rechtzeitig emigriert zu sein. Mindestens drei (Rachel Strauss, Hilde Schröder und Moritz Levi) gingen nach Palästina. © Johanna-Stahl-Zentrum, 2018.