Heinz Brandstädter wurde am 26.08.1921 in Goldbach geboren Seine Orte des Lebens und der Verfolgung waren Goldbach, Aschaffenburg, Krasniczyn, Raum Lublin, München. Er ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..
Seine Eltern waren Brandstädter Jakob (22.01.1897–1942) und Brandstädter Mina geb. Rothschild (17.04.1895–1942).
Er starb am 1942 in Raum Lublin.
Weitere Angaben aus den Quellen: Heinz Brandstädter war der erste Sohn von insgesamt drei Kindern von Jakob und Mina Brandstädter, geborene Rothschild. Heinz Brandstädter war Arbeiter. Im Jahr 1940 zog er nach München. Am 28. März 1942 versuchte das Arbeitsamt Aschaffenburg, der vorgesehenen `Evakuierung` von 46 nicht näher genannten jüdischen Personen, die bei örtlichen Zulieferern der Rüstungsindustrie arbeiteten, `wegen des völlig unmöglichen Ersatzes` zu widersprechen. Kurz darauf, am 1 April, hielt die Gestapo Würzburg in einem Vermerk fest, dass das Arbeitsamt außer sechs namentlich genannten Juden - darunter Heinz Brandstädter, sein Vater und sein jüngerer Bruder Josef, die in der Faßholzfabrik Goldbach arbeiteten - alle anderen zur `Evakuierung` freigibt. 14 Tage später, am 14. April 1942 schließlich der Gestapovermerk, dass das Arbeitsamt alle Juden in seinem Dienstbereich für eine `Evakuierung` freigibt. [1090] Am 25.04.1942 wurde er mit seiner Familie nach Krasniczyn in Polen deportiert und dort ermordet. [1056] Quelle: Seite "Wir wollen uns erinnern", dort angegeben: „Verzeichnis der jüdischen Bürger von Goldbach zur Zeit des Dritten Reiches“, S. 3.