Josef Brandstädter (1923 - 1942)

Josef Brandstädter wurde am 27.10.1923 in Goldbach geboren Seine Orte des Lebens und der Verfolgung waren Goldbach, Aschaffenburg, Krasniczyn, Raum Lublin. Er ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..

Seine Eltern waren Brandstädter Jakob (22.01.1897–1942) und Brandstädter Mina geb. Rothschild (17.04.1895–1942).

Er starb am 1942 in Raum Lublin.

Weitere Angaben aus den Quellen: Josef Brandstädter war das zweite von insgesamt drei Kindern von Jakob und Mina Brandstädter, geborene Rothschild. Am 28. März 1942 versuchte das Arbeitsamt Aschaffenburg, der vorgesehenen `Evakuierung` von 46 nicht näher genannten jüdischen Personen, die bei örtlichen Zulieferern der Rüstungsindustrie arbeiteten, `wegen des völlig unmöglichen Ersatzes` zu widersprechen. Kurz darauf, am 1 April, hielt die Gestapo Würzburg in einem Vermerk fest, dass das Arbeitsamt außer sechs namentlich genannten Juden - darunter Josef Brandstätter, sein Vater und sein älterer Bruder Heinz, die in der Faßholzfabrik Goldbach arbeiteten - alle anderen zur `Evakuierung` freigibt. 14 Tage später, am 14. April 1942 schließlich der Gestapovermerk, dass das Arbeitsamt alle Juden in seinem Dienstbereich für eine `Evakuierung` freigibt. [1090] Er wurde mit seiner Familie am 25.04.1942 nach Krasniczyn in Polen deportiert und im Raum Lublin ermordet. [1056].

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.