Ludwig Nußbaum wurde am 21.08.1887 in Wonfurt geboren Seine Orte des Lebens und der Verfolgung waren Wonfurt, Schweinfurt, Würzburg, Frankfurt am Main, unbekannt (Holocaust), Dahn. Er ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..
Seine Eltern waren Nußbaum Dorothea (Doreth), Dorothea geb. Klein (13.06.1860–?1942) und Nußbaum Moses (um 1860).
Er starb am ?1942 in unbekannt (Holocaust).
Weitere Angaben aus den Quellen: Lehrer, Kantor. Ludwig Nußbaum wuchs in der Viehhändlerfamilie Moses und Doreth Nußbaum in den unterfränkischen Orten Wonfurt und Schweinfurt auf. Er studierte, wohl nach der damals üblichen Vorbereitung auf das Lehramt an einer Präparandenanstalt an der Isr. Lehrerbildungsanstalt in Würzburg bis zu seinem Examen 1906. Ludwig war ab etwa 1914 lange Zeit als Lehrer der Isr. Volksschule in der Stadt Dahn, Rheinland-Pfalz, tätig, daneben als Kantor der Jüd. Gemeinde und Leiter der Beerdigungsgesellschaft Chewra Kadischa. 1927 wurde er zum Hauptlehrer befördert. NS-Regime: 1933 Zwangspensionierung. Spätestens bei Kriegsbeginn im September 1939 musste er die Stadt verlassen. Er lebte mit seiner Familie zuletzt in Frankfurt und wurde von dort mit seiner Frau Selma (und vermutlich seinem Bruder Albert am 11.Juni 1942 mit unbekanntem Ziel (Vernchtungslager Majdanek oder Sobibor) deportiert. [1003][1005][1016][1023].