Robert Dr. Stevens geb. Sternheimer (1899 - 1978)

Robert Dr. Stevens geb. Sternheimer wurde am 03.12.1899 in Aschaffenburg geboren und lebte in Aschaffenburg, München, Frankfurt am Main, Johannesburg, Kuba, Havanna, New York.

Seine Eltern waren Sternheimer Carl, Karl (17.01.1862–19.03.1937) und Sternheimer Lina geb. Mayer (01.01.1874).

Er war in 1. Ehe verheiratet mit Stevens Wilma geb. Adlmaier, die Ehe wurde am 1943 in Kuba geschlossen.

Er starb am 15.03.1978 in Aschaffenburg.

Die Grabstätte befindet sich im "Jüdischer Altstadtfriedhof in Aschaffenburg".

Weitere Angaben aus den Quellen: Dr.Robert Stevens wurde als Robert Sternheimer geboren. Seine Eltern waren der Kaufmann Karl Sternheimer aus Hobbach und seine Ehefrau Lina, geborene Mayer, aus Seligenstadt. Robert war ihr erstes Kind. Er hatte noch eine Schwester Alice Gertrud.[1001] 1943 heiratete Robert Sternheimer auf Kuba die ebenfalls aus Aschaffenburg stammende katholische Wilma, Tochter der Eheleute Georg und Barbara Adlmaier und änderte seinen Familiennamen von Sternheimer auf Stevens. [1052]. Dr. Robert Sternheimer nahm als Gefreiter und Offiziers-aspirant vom 2. November bis zum 16. Dezember 1918 im Marschbataillon Häfner am 1. Weltkrieg teil. Am 30. Oktober 1935 wurde ihm durch den Oberbürgermeister der Stadt Aschaffenburg das Ehrenkreuz für Kriegsteilnehmer verliehen. [1046] Mit Bekanntmachung des Reichsministers des Innern vom 10.11.39 veröffentlicht in der No.267 des deutschen Reichsanzeigers und Preußischen Staatsanzeigers vom 14.11.1939 wurde er der Deutschen Staatsangehörigkeit für verlustig erklärt.(Mittlg.d.Gestapo Würzburg v. 17.11.1939) [1001][1052] Am 4. September 1968 kamen die Eheleute von New York wieder nach Aschaffenburg. [1052].

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.