Albert May wurde am 15.02.1883 in Camberg geboren Seine Orte des Lebens und der Verfolgung waren Aschaffenburg, Bad Camberg, Würzburg, Krasniczyn, Raum Lublin. Er ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..
Seine Eltern waren May Moses Gabriel und May Betty geb. Landau.
Er war in 1. Ehe verheiratet mit Eppenstein Rosa geb. Michel, die Ehe wurde am 18.09.1913 in Aschaffenburg geschlossen.
Er starb am 1942 in Raum Lublin.
Weitere Angaben aus den Quellen: Albert May wurde am 15. Februar 1883 in Camberg (damals Camberg) geboren. [1001] Er entstammte der alteingesessenen Camberger Familie May, die aus mehreren Zweigen bestand. Sein Vater war Moses Gabriel May, der in der Stadt als Kaufmann arbeitete. Alberts Mutter Betty war eine geborene Landau aus Frankfurt am Main. Seine Eltern hatten ein weiteres Kind, Ida, die nach Frankfurt am Main zog. Sie heiratete Hermann Eckstein und brachte 1900 ihren Sohn Manfred zur Welt. Dieser wanderte 1926 nach New York aus. Albert arbeitete wie sein Vater als Kaufmann. 1913 zog er nach Aschaffenburg und heiratete im gleichen Jahr am 18. September Rosalia Friederike Michel. [1052] Trauzeugen waren Simon Michel und Josef Solinger. [1073] Im Sommer 1915 besuchte der in Frankfurt am Main lebende Manfred seinen Onkel Albert in Aschaffenburg. [1046] Albert May nahm im 1. Weltkrieg als Kanonier beim Bataillonsstab 204 des 2. Bayerischen Fußartillerie-Regiments ab Februar 1916 an den Kämpfen um Verdun teil. Am 31. Juli 1935 wurde ihm durch den Oberbürgermeister der Stadt Aschaffenburg das Ehrenkreuz für Frontkämpfer verliehen. [1046] Die Ehe von Albert und Rosalia blieb kinderlos. Nach 26 Ehejahren wurde die Ehe mit Urteil des Landgerichts Aschaffenburg vom 17.08.1939 geschieden. [1052] 1941 heiratete Rosalia in Aschaffenburg den in Bremen ansässigen Reisenden, ebenfalls geschiedenen und vierfachen Vater Max Eppenstein. Nur Tage später meldete sich Max in Aschaffenburg nach Bremen ab, von dort aus wurde er am 18.11.1941 in das Ghetto Minsk deportiert. Seine erste Ehefrau und zwei seiner Kinder waren im gleichen Transport. Zwei seiner Kinder konnten nach Palästina emigrieren. Albert wurde wenige Monate später am 25.04.1942 - seine Ex-Ehefrau Rosalie war im gleichen Transport - über Würzburg nach Krasniczyn deportiert und ermordet. [1056] Er wurde 59 Jahre alt.