Rosa Eppenstein geb. Michel wurde am 11.06.1889 in Aschaffenburg geboren Ihre Orte des Lebens und der Verfolgung waren Aschaffenburg, Würzburg, Krasniczyn, Raum Lublin, Prag. Sie ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..
Ihre Eltern waren Michel Simon (05.03.1859–01.12.1935) und Michel Amalie geb. Eschelbacher (06.07.1858–23.07.1930).
Sie war in 1. Ehe verheiratet mit May Albert, die Ehe wurde am 18.09.1913 in Aschaffenburg geschlossen.
Sie war in 2. Ehe verheiratet mit Eppenstein Max, die Ehe wurde am 10.11.1941 in Aschaffenburg geschlossen.
Sie starb am 1942 in Raum Lublin.
Weitere Angaben aus den Quellen: Rosalie Michel wurde am 11. Juni 1889 in Aschaffenburg als Tochter des Kaufmanns Simon Michel und dessen Ehefrau Amalie geboren und wuchs dort auf. 1913 heiratete sie den aus Bad Camberg stammenden Kaufmann Albert May, Sohn der dort ansässigen Eheleute Moses und Betty May. Trauzeugen waren Simon Michel und Josef Solinger. Die Ehe blieb kinderlos und wurde mit Urteil vom 17. August 1939 des Landgerichts Aschaffenburg geschieden. Am 10. November 1941 heiratete Rosalie in Aschaffenburg den in Bremen ansässigen Reisenden, ebenfalls geschiedenen, vierfache Vater Max Eppenstein. Nur Tage später meldete sich Max in Aschaffenburg nach Bremen ab, von dort aus wurde er am 18. November 1941 in das Ghetto Minsk deportiert. Seine erste Ehefrau und zwei seiner Kinder waren im gleichen Transport. Zwei seiner Kinder konnten nach Palästina emigrieren. Rosalie wurde wenige Monate später am 25. April 1942 -ihr erster Ehemann Albert May war im gleichen Transport- über Würzburg nach Krasniczyn deportiert und noch im selben Jahr im Raum Lublin ermordet.