Max Eppenstein (1877 - 1942)

Max Eppenstein wurde am 18.03.1877 in Kaliningrad geboren Seine Orte des Lebens und der Verfolgung waren Königsberg, Bremen, Aschaffenburg, Ghetto Minsk, Ohrdruf, Halberstadt, Artern/Unstrut, Twistringen. Er ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..

Seine Eltern waren Eppenstein Abraham (1884) und Eppenstein Antonie geb. Abramsahn (1884).

Er war in 1. Ehe verheiratet mit Eppenstein Gertrud gen. Metha, Gertrud gen. Metha, Meta geb. Seemann, die Ehe wurde am 07.04.1907 in Ohrdruf geschlossen.

Er war in 2. Ehe verheiratet mit Eppenstein Rosa geb. Michel, die Ehe wurde am 10.11.1941 in Aschaffenburg geschlossen.

Seine Kinder waren Rossbach Elfriede geb. Eppenstein (02.05.1912–28.07.1942), Eppenstein Alfred (13.01.1908–1930), Eppenstein Wolfgang (1914), Eppenstein Marga (1916) und Eppenstein Manfred (21.08.1910–28.07.1942).

Er starb am 28.07.1942 in Ghetto Minsk.

Weitere Angaben aus den Quellen: Max Eppenstein wurde in Königsberg als Sohn des Kaufmanns Abraham und dessen Ehefrau Antonie geboren. Im April 1907 heiratete er, von Beruf Reisender und damit viel unterwegs, in Ohrdruf seine erste Ehefrau Gertrud gen. Metha. Aus der Ehe gingen der 1908 in Ohrdruf geborene und bereits 1930 in den Holland gestorbene Sohn Alfred, der 1910 in Halberstadt geborene zweite Sohn Manfred, die 1912 in Artern geborene Tochter Elfriede und die 1914 und 1916 in Twistringen geborenen Kinder Wolfgang und Marga hervor. Zuletzt wohnte die Familie in Bremen.[1052] Nach der vor der Volkszählung 1939 erfogten Scheidung (Max wohnte zu dieser Zeit in Bremen, Sasmer Str. 9 I., Gertrud in der Kölner Str. 89) von seiner ersten Ehefrau, heiratete er, am 8.11.1941 von Bremen kommend, am 10.11.1941 in Aschaffenburg seine zweite Ehefrau Rosalie Friederike. Bereits Tage später meldete er sich in Aschaffenburg wieder nach Bremen ab, wenige Tage später wurde er in das Ghetto Minsk deportiert.[1003][1052][1064] Mit dem gleichen Transport wurden auch seine erste Ehefrau Gertrud gen. Metha, sein Sohn Manfred und seine Tochter Elfriede mit ihrem Ehemann Edgar verschleppt. Die jüngsten Kinderer Wolfgang und Marga konnten nach Palästina emigrieren.[1003][1052] Seine zweite Ehefrau link(Rosalie Friederike) wurde Monate später ebenfalls Opfer des Holocaust, sie wurde am 25.04.1942 in das Ghetto Krasniczyn verschleppt.[1003][1052].

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.